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Der BVB hat sich den ersten Titel der Saison gesichert und den Bayern eine empfindliche Niederlage verpasst. Überbewerten wollten die Schwarz-Gelben den Sieg allerdings nicht.

Aus Dortmund berichtet Daniel Buse

Dortmund. Nach dem Abpfiff gab es die ersten kleineren Hupkonzerte, doch richtig ernst meinten es die Fans von Borussia Dortmund nicht mit dem Feiern. Zwar hatte sich ihr Klub durch das 4:2 (1:0) im Supercup gegen Bayern München den ersten Titel der Saison gesichert, doch nach dem Spielende beeilten sich auch die Spieler der Schwarz-Gelben, schnell zu betonen, dass der Erfolg nur wenig über die bevorstehende Saison aussagt. Freude ja – aber Feiern höchstens mit angezogener Handbremse.

"Nichts passiert"

"Wir haben den Supercup gewonnen, aber es in der Bundesliga noch nichts passiert, im DFB-Pokal noch nicht und in der Champions League nicht", meinte Dortmunds Torwart Roman Weidenfeller hinterher in der Mixed Zone. Immerhin zeigte der BVB aber, dass die Bayern keineswegs unschlagbar sind, wie es viele Experten schon in ihren Bundesliga-Vorschauen andeuteten. Borussia Dortmund kann nicht nur weiterhin mithalten, sondern den FCB nach fünf vergeblichen Versuchen auch wieder bezwingen.

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"Sagt noch gar nichts aus"

"Heute gab es den ersten Titel zu gewinnen -  und den haben wir gewonnen, aus diesem Grund sind wir überglücklich. Aber das sagt noch gar nichts über die ganze Saison aus", wiederholte sich Weidenfeller und auch BVB-Kapitän Sebastian Kehl bestätigte seinen Schlussmann: "Es ist alles noch Vorbereitung und demnach sollte man es nicht überbewerten. Wir können uns mit dem Sieg heute in der Bundesliga noch nichts kaufen", so der Mittelfeldspieler, der in der Pause für den verletzten Sven Bender eingewechselt wurde.

Mit der Vergangenheit abgeschlossen

In Dortmund klappte am Samstag das, was den Dortmundern Ende Mai in London nicht gelungen war: ein Sieg gegen die Bayern. "Es ist sehr schade, dass wir nicht vor acht Wochen den Cup gewonnen haben. Den hätte ich noch lieber gewonnen", sagte Weidenfeller nach dem Schlusspfiff. Doch mit der Vergangenheit haben die Schwarz-Gelben inzwischen abgeschlossen und Rückschlüsse auf die Zukunft wollten sie auch nach dem 4:2 nicht ziehen. "Wir freuen uns – mehr auch nicht", sagte Sebastian Kehl.

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