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Borussia Dortmund: Noch nicht angekommen, aber auf dem Weg

Klopp sieht nach Platz drei im Telekom Cup Verbesserungsbedarf und weiß, dass noch viel zu tun ist. Indes konnte sein Team und besonders die Youngster gegen den HSV überzeugen.

Aus Mönchengladbach berichtet John C. Brandi

Mönchengladbach.
Es war eine bekannte Schwäche von Borussia Dortmund, die da zutage trat, als der Bundesliga-Zweite der Vorsaison beim Telecom-Cup im kleinen Finale gegen den Hamburger SV antrat: die Chancenverwertung. "15 Torchancen" hatte Jürgen Klopp gezählt, als er nach dem 1:0-Sieg vor die Presse trat: "Von daher war es die Minimalausbeute."

Ansonsten war das Spiel um den dritten Platz eine Angelegenheit, in der der BVB größtenteils das Zepter schwang: Bis auf die Anfangsphase, als die Hamburger einige Gelegenheiten verzeichneten, lief das Spiel im schwarz-gelben Sinne, nur die Tore wollten nicht fallen.

"Ein paar Dinge, die mir nicht so gefallen haben", sah Dortmunds Trainer noch einigen Verbesserungsbedarf, er wolle das jedoch "nicht so groß machen" – er sprach von der Hitze in Gladbach und der Tatsache, dass man zweifach um 16.45 Uhr ranmusste, "das haben wir uns selber eingebrockt – aber 90 Minuten hätte heute keiner gewollt" - die angesetzten 60 Minuten waren beiden Teams genug.

Noch viel zu tun - Lob für die Youngster

"Wir sind mitten in der Vorbereitung, der Super Cup nächste Woche ist eigentlich auch noch mitten in der Vorbereitung", so Klopp zur Partie gegen die Bayern am kommenden Samstag, bevor er zumindest für den DFB-Pokal danach ankündigte: "Wir werden fitter sein als heute, wie fit, das werden wir sehen."

Lob gab es für die Jungen, die sich einmal mehr stark präsentierten, besonders Jonas Hofmann, der mit dem Tor des Tages ein Ausrufezeichen setzte, Klopp war zufrieden: "Wir haben den Hoffi bewusst mit dazugenommen, ihn als Neuzugang gewertet, Eric Durm hat das auch wirklich gut gemacht."

"Heute war es ok"

"Wir haben schon noch einiges zu erarbeiten", so sein Gegenüber Thorsten Fink, der aber fand: "Man hat aber wieder gesehen, dass wir gegen Dortmund im Moment zumindest Chancen haben." Er konstatierte jedoch das Fehlen einiger Protagonisten beim BVB. Die Klatsche gegen die Bayern vom Vortag wollte er nicht überbewerten, auch im Hinblick auf Verbesserungen: "Taktisch kann man da wenig machen, höchstens in der Defensivtaktik, nach vorn geht halt wenig, dann wird’s für mich als Offensivtrainer schwer, aber heute war es ok."

Ob es für den HSV nach den zwei verlorenen Spielen in Gladbach so unter Wettbewerbsbedingungen reichen wird für einen guten Start im Hinblick auf das ausgerufene Ziel Europa, das bleibt abzuwarten - noch ist ja etwas Zeit.

EURE MEINUNG: Wird der BVB im Supercup bereit sein für die Bayern?

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