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Pep Guardiola hat beim FC Bayern München viel Arbeit vor sich

Pep Guardiola arbeitet weiter am neuen System des FC Bayern München

Pep Guardiola hat beim FC Bayern München viel Arbeit vor sich

Bongarts

Beim Testspiel in Großaspach arbeiteten der FC Bayern und Pep Guardiola weiter am neuen Spielsystem und gewann souverän mit 6:0.

Aspach. Der Triple-Gewinner gibt sich die Ehre in der schwäbischen Provinz – ein Festtag für alle Anhänger von Sonnenhof Großaspach. Für den FC Bayern München war das Spiel am Samstagabend hingegen ein weiterer wichtiger Test nach der Heimkehr aus dem Trainingslager am Gardasee. Während Trainer Pep Guardiola weiter an seinem neuen System arbeitete, durften die Zuschauer sechs Tore bewundern.

Wieder im neuen System

Nach der herausragenden letzten Saison mit dem Gewinn dreier Titel setzt der neue Trainer Guardiola auf Umstellungen in der taktischen Ausrichtung, wie schon aus den ersten Testspielen und den Auftritten im Trainingslager am Gardasee hervorging. Auch im Spiel bei Sonnenhof Großaspach wartete der Spanier wieder mit der 4-1-4-1 Funktion auf. Dabei fungierte Toni Kroos auf der wichtigen Position zwischen den beiden Viererketten.

Franck Ribery, den sich Guardiola auch auf anderen Positionen als der gewohnten auf der linken Außenseite vorstellen kann, kam bei dem Spiel vor 10.000 Zuschauern in der ausverkauften comtech Arena gemeinsam mit Arjen Robben zentral hinter der einzigen Spitze Mario Mandzukic zum Einsatz. Eine Erkenntnis aus dem Testspiel im Schwabenland: Ribery harmonierte auffällig gut mit Xherdan Shaqiri, der auf der linken Außenbahn spielte. Immer wieder über schnelles Kurzpassspiel und präzise Bälle in die Tiefe hebelten die beiden wendigen Bayern-Stars die gegnerische Verteidigung aus.

Wohin mit Thomas Müller?

Leidtragender dieser Ausrichtung war Thomas Müller, der sich zu Beginn auf der Ersatzbank wiederfand. Nun ist das sicherlich nicht überzubewerten bei einem Testspiel gegen einen Regionalligisten. Allerdings wird deutlich: Für Müller könnte es schwer werden, im neuen Spielsystem einen Stammplatz zu ergattern. In der zweiten Halbzeit verschoss Müller dann auch noch einen Strafstoß – kein guter Tag für den deutschen Nationalspieler.

Noch nicht alles funktioniert

In den verbleibenden Wochen bis zum Bundesliga-Start gibt es aber noch viel zu tun für die Bayern, das zeigte vor allem die zweite Spielhälfte. Die zahlreichen Wechsel waren spürbar und es traten Abstimmungsprobleme insbesondere bei den offensiven Laufwegen zutage. Dies war auch Grund dafür, dass Großaspach zu einigen Tormöglichkeiten kam – noch ist also einiges zu tun für Trainer Guardiola bei seiner Umstellung auf das neue 4-1-4-1-System.

Das Spiel gewannen die Bayern im Übrigen souverän mit 6:0, neben einem Doppelpack von Shaqiri und den Treffern durch Kroos, Robben und David Alaba traf kurz vor Schluss auch noch der junge Julian Green. Nach dem Spiel waren die Bayern-Spieler dann auch sofort in ihrem Mannschaftsbus und verließen das Stadion nur wenige Minuten nach dem Schlusspfiff. Während es für Großaspach eines der größten Spiele der Vereinsgeschichte war, stellte die Partie für den FC Bayern eben doch nur eine Pflichtaufgabe dar.

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