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Borussia Dortmund gastierte beim 1. FC Magdeburg

Jürgen Klopp: Test in Magdeburg "war Willensschulung"

Borussia Dortmund gastierte beim 1. FC Magdeburg

Borussia Dortmund gastierte beim 1. FC Magdeburg

Nach dem Laktattest am Montagmorgen mussten die BVB-Profis zu einem Testspiel in Magdeburg antreten. Trotz aller Anstrengungen haben sie es "gut gemacht", wie Jürgen Klopp findet.

Aus der Magdeburger MDCC-Arena berichtet Fabian Biastoch

Die Stimmung im "grandiosen" Magdeburger Stadion war "grandios", wie Roman Weidenfeller nach der Partie Borussia Dortmunds gegen den 1. FC Magdeburg strahlend diagnostizierte. Auch sein Trainer Jürgen Klopp fand nur lobende Worte für den Regionalligisten, sein Gegenüber Andreas Petersen für den Dortmunder Trainer selbst.

Jürgen Klopp gab zu Protokoll, dass der FCM "nicht überraschend gut, sondern einfach gut war". Es seien schließlich "auch alle Profis, die genauso trainieren wie wir".

"Wollen auch spielen, wenn wir eigentlich zu müde sind"

Nachdem Klopp die erste Halbzeit vorwiegend sitzend verbracht hatte, stand er nach der Pause immer mehr, seine Spieler anweisend, in der Coaching Zone. Unzufrieden war er dennoch nicht: "Heute morgen hatten wir unseren Laktattest. Ich habe die Jungs bis zum Anschlag durch die Halle rennen sehen. Heute war ein Tag der Willensschulung und ich finde, dass haben sie gut gemacht."

Nach solchen Testspielen wird gern nach den Erkenntnissen aus eben solchen für die Trainer gefragt. Für den 45-Jährigen zeigte die Partie in Magdeburg, dass "wir auch dann Fußballspielen wollen, wenn wir eigentlich zu müde sind."

Andreas Petersen: "Es hat Spaß gemacht"

Die Müdigkeit war den Dortmundern kaum anzusehen, wenn sie auch in der ersten Halbzeit keinen so rechten Weg durch defensiv sehr gut aufgestellte Magdeburger fanden. Der Viertligist spielte gerade dann "einen sehr guten Ball", wie Andreas Petersen nach dem Spiel zufrieden feststellte. "Es hat einfach Spaß gemacht, auch wenn wir kein Tor geschossen haben." Und analysierte weiter: "Einige von uns sind an ihre Grenzen gestoßen. Wir wollten manchmal zu schnell nach vorn spielen und haben dann gemerkt, 'Mensch, wir haben ja nur einen da vorn gegen vier Dortmunder'."

Der Magdeburger Trainer freute sich vor allem über ein ganz besonderes Geschenk von Jürgen Klopp. Vor der Partie "philosophierten" beide Übungsleiter und Petersen wünschte sich das Trikot von Mats Hummels, was ihm  sein Dortmunder Gegenüber höchstpersönlich nach Abpfiff auch übergab. Der Vater von Bremen-Profi Nils Petersen freute sich, dass "Klopp sein Wort hielt".

Für Keeper Weidenfeller war hingegen klar, dass diese Region höherklassigen Fußball verdiene: "Hier wird nach großem Fußball gelechzt." Und Magdeburg hat ja auch ein von Weidenfeller geprüftes "grandioses Stadion" mit einer "grandiosen Stimmung".

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