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Schalke 04: Manager Horst Heldt plant den neuen Kader

Kyriakos Papadopoulos: Horst Heldt bestätigt "besonders starkes Interesse" eines Vereins

Schalke 04: Manager Horst Heldt plant den neuen Kader

Bongarts

Der Grieche scheint trotz schwerer Knieverletzung heiß begehrt zu sein. Schalke plane aber mit ihm. Stürmer Roque Santa Cruz soll kommen, so Heldt. Schalkes Personalplanung läuft.

SPECIAL REPORT
Von Hassan Talib Haji

Gelsenkirchen. Der neue Kader des FC Schalke 04 nimmt langsam Konturen an. Felipe Santana (kommt von Borussia Dortmund) und Christian Clemens (kommt vom 1. FC Köln) hat Manager Horst Heldt bereits verpflichten können. Weitere Transfers sind eingeplant.

Papadopoulos begehrt

Seit Monaten ranken sich um Kyriakos Papadopoulos Transfergerüchte in halb Europa. Vor allem aber auf der Insel scheint der bullige Grieche die größten Begehrlichkeiten geweckt zu haben. Der FC Chelsea London und der FC Liverpool sollen bereits Kontakt zu dem Innenverteidiger aufgenommen haben. Freilich: Schalkes Manager Horst Heldt kommentiert ungerne Vereinsnamen, lediglich verriet dieser, dass "ein Verein" den 21-Jährigen unter Vertrag nehmen will und "besonders starkes Interesse" zeigt. Papadopoulos hat eine Ausstiegsklausel in Höhe von ungefähr 22 Millionen Euro in seinem bis 2016 datierten Arbeitspapier. Heldt bekräftige aber erneut, dass mit dem Nationalspieler geplant wird, "alles andere müsste man mit ihm abstimmen."

Doch auch die Einkaufstour des S04 wird weitergehen und dabei spielt Ex-Bayer Roque Santa Cruz offenbar eine größere Rolle als zuvor angenommen. "Nach dem Weggang von Ciprian Marica wollen wir dort etwas tun. Santa Cruz ist sicherlich ein interessanter Spieler. Wir beschäftigen uns mit ihm", ließ der 43-Jährige gegenüber Reviersport wissen. Schalke soll bereits ein Angebot abgegeben haben. Auf der Position des rechten Verteidigers sucht der Traditionsklub einen Konkurrenten zu dem Japaner Atsuto Uchida. Im Gespräch ist Sascha Riether vom englischen Klub FC Fulham.

Goretzka bereits bei Schalke unter Vertrag

Die Causa um Bochums Supertalent Leon Goretzka ist mittlerweile an dem Punkt angelangt, wo der Spieler seinen Verein vor dem Arbeitsgericht verklagt. Der 18-Jährige möchte seine im Vertrag bis 2016 ausgehandelte Ausstiegsklausel nutzen, doch die Verantwortlichen des VfL Bochum sehen Gründe, weshalb diese nicht greifen soll. Der Rechtsstreit ist somit leider perfekt.

Der Junioren-Nationalspieler "hat bei uns einen ab dem 1. Juli gültigen Vertrag", sagte Horst Heldt unlängst und dieser erwartet Goretzka zum angesprochenen Zeitpunkt auf Schalke. "Damals hieß es von den VfL-Verantwortlichen: ‚Tja, dann ist er wohl weg‘. Doch plötzlich haben sie etwas gefunden", zeigte sich Heldt bei Reviersport erstaunt über die plötzliche Wendung des Falles. Der Ton scheint zunehmend rauer zu werden, Heldt ließ wissen: "Bochum ist verpflichtet, den Transfervertrag mit uns abzuschließen."

Dass der blutjunge Spieler aus den aktuellen Entwicklungen einen Imageschaden davon trägt, ist nicht die Intention des VfL Bochum. Das stellte Sportdirektor Christian Hochstätter im Pressegespräch klar: "Wir wollen Leon Goretzka in keiner Weise schädigen. Aber er hat nun mal einen gültigen Arbeitsvertrag – diesen Standpunkt werden wir auch vor Gericht vertreten."

Der VfL gibt den Kampf um Goretzka nicht auf und sieht die eigenen Chancen sehr gut. "Wir haben unsere Position von mehreren Juristen unabhängig voneinander prüfen lassen", so Finanzvorstand Ansgar Schwenken gegenüber Reviersport. Und weiter: "Alle sind zum gleichen Ergebnis gekommen - Sie teilen unsere Rechtsauffassung."

Annan, Jurado und Escudero bald weg?

Die drei Spieler werden zunächst zu dem Revierklub zurückkehren. "Ein norwegischer Verein hat wohl Interesse, aber das ist noch nichts Konkretes", kommentierte der Sportvorstand die Situation um Anthony Annan. Zwischen Spartak Moskau und Schalke 04 steht eine Einigung kurz bevor. José Manuel Jurado hat sich schon seit geraumer Zeit mit dem russischen Klub auf einen Vertrag über vier Jahre verständigt und soll nach Goal-Information 2,7 Millionen Euro netto verdienen. Auch für Linksverteidiger Sergio Escudero soll es Interessenten geben. Mit Tim Hoogland plant Heldt zur neuen Saison und hofft, dass dieser nach langwierigen Verletzungen wieder in die Spur findet.

Schalkes Manager hat noch viele Baustellen abzuarbeiten, aber die Transferperiode lässt noch über zwei Monate Zeit am Kader der Königsblauen zu feilen.

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