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Wayne Rooney steht einigen Angeboten europäischer Spitzenklubs offen gegenüber. Der englische Nationalspieler will sich von Manchester United trennen.

ANALYSE
Von Wayne Veysey

David Beckham hat seine Karriere als Profifußballer beendet und somit ist Wayne Rooney unangefochten der Engländer mit dem höchsten Status im Weltfußball.

Eine letzten Amtshandlungen von Sir Alex Ferguson als Trainer von Manchester United war die Bekanntgabe, Rooney wolle United verlassen. Prekär: Fergusons Nachfolger David Moyes und der Starstürmer haben bereits eine gemeinsame Geschichte.

Nach seinem letzten Heimspiel mit United (2:1 gegen Swansea City) erklärte Sir Alex der Presse: "Wayne wollte nicht spielen, er hatte zuvor um einen Transfer gebeten. Er möchte nun in Ruhe darüber nachdenken und das ist meiner Meinung nach eine gute Idee."

Ferguson machte außerdem eine Kampfansage: "Wir werden ihn nicht gehen lassen. Möglicherweise ist er etwas frustriert, er hat in den letzten Wochen ein-, zweimal pausiert."

Rooney und seine Berater reagierten und erklärten, es wäre keine offizielle Wechselanfrage gestellt, sondern lediglich die Frustration über die Stellung innerhalb der Mannschaft binnen der vergangenen Monate geäußert worden. Rooney startete im wichtigsten Spiel der Saison, dem Rückspiel gegen Real Madrid im Viertelfinale der Champions League, nur von der Bank und wurde in darauffolgenden Spitzenspielen häufig zur zweiten Halbzeit ausgewechselt.

Nach Informationen von Goal ist Rooney aber ganz versessen auf einen Abschied vom Old Trafford.

Zunächst wurde Fergusons Abschied als Kehrtwende in der Angelegenheit betrachtet, aber Rooney ist absolut nicht dazu bereit, unter dem Trainer zu spielen, der ihm das Debüt im Profisport ermöglicht hat.

Moyes hatte Rooney 2008 erfolgreich auf Verläumdung verklagt. Beide hatten anschließend behauptet, die Angelegenheit sei vergessen und obwohl sie gemeinsam im Handel mit Oliven tätig sind, herrscht zwischen beiden noch immer Groll.

Rooney hatte sich mit öffentlichen Äußerungen zurückgehalten, hatte privat allerdings bereits die nötigen Schritte für seinen Abschied eingeleitet.

Nach Informationen von Goal hat Rooney sich in der letzten Woche mit zwei Klubs zu Verhandlungen getroffen, einem aus der Premier League und einem internationalen.

Nur wenige Klubs können sich das Gehalt des Superstars leisten. Knapp 300.000 Euro wöchentlich würden ihn von einem Wechsel überzeugen.

Arsenal, Chelsea, Real Madrid, Paris Saint-Germain und der AS Monaco haben ihr Interesse bereits deutlich gemacht. Der FC Bayern München hatte sich öffentlich von einer möglichen Verpflichtung des 27-jährigen Stürmers distanziert, doch die Münchener müssen wohl ein weiteres Jahr auf Robert Lewandowski warten und könnten deshalb wieder in das Rennen einsteigen.

Die neureichen Klubs aus Paris und Monaco haben die nötigen finanziellen Grundlagen um Rooneys Gehaltsvorstellungen zu erfüllen, allerdings muss das nicht reichen, um ihn in die französische Ligue Un zu locken.

In der englischen Heimat sind Arsenal und Chelsea ganz versessen auf die Verpflichtung des Nationalspielers, aber auch Manchester City könnte noch in das GEschehen eingreifen.

Die Buchmacher sehen derzeit die "Gunners" als Favoriten im Kampf um Rooney. Arsenal müsste allerdings eine vereinsinterne Rekordablöse zahlen und anschließend noch die Gehälter der Spitzenverdiener Theo Walcott und Thomas Vermaelen aufstocken. Beide verdienen derzeit gut 400.000 Euro monatlich.

Arsenals Geschäftsführer Ivan Gazidis bestätigte mittlerweile in zahlreichen Interviews, dass das nötige Kleingeld für eine Verpflichtung des Superstars vorhanden sei, während auch Arsene Wenger sein Interesse bereits publik gemacht hat.

Aus der Sicht von Manchester United ist dieser Schritt nur konsequent. Rooney schien nie ein ähnliches Ziel zu verfolgen wie die Vereinslegenden Ryan Giggs und Paul Scholes, die United nie den Rücken kehren würden. Die Tore von Robin van Persie und die Verpflichtung von Shinji Kagawa könnten den Abgang Rooneys leichter machen.

Sollte United sich allerdings dazu entschließen, den 27-Jährigen nicht ziehen zu lassen, müssen sie wohl einen hohen Wertverlust hinnehmen. Bis zum 31. August wissen wir mehr. Bekommt Rooney eine Offerte, die ihm alle Wünsche erfüllt, wird er das Trikot der "Red Devils" wohl nie mehr tragen.

EURE MEINUNG: Welches Trikot wird Rooney in den nächsten Jahren tragen?

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