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Die Serie A-Saison ist beendet und Goal.com spricht die Tops und Flops dieser Spielzeit an. Wer war gut und wer war eine Enttäuschung?

Mailand. Am Sonntag ist eine weitere spannende Serie A-Saison zu Ende gegangen. Mit dem letzten der insgesamt 1003 Tore hat sich der AC Mailand gerade noch so für die Champions League qualifiziert.

Juventus Turin konnte sich in der abgelaufenen Saison über den Gewinn des Scudetto freuen, während der SSC Neapel auf Platz zwei landete und soch somit erneut für die Champions League qualifizieren konnte. Florenz und Udinese werden in der Europa League an den Start gehen, während Palermo, Siena und Pescara ab der kommenden Saison in der Serie B auflaufen müssen.

Doch welche Spieler sind die großen Gewinner und Verlierer? Wer war der beste Spieler und der beste Trainer? Goal.com blickt auf die Tops und Flops dieser spannenden Serie A-Saison.

BESTER TORWART
Samir Handanovic (Inter Mailand)


Es gab mehrere Torhüter mit besseren statistischen Werten, als Samir Handanovic in dieser Saison, aber keiner von ihnen hatte mit solchen Umständen zu kämpfen, die der Slowene während seiner ersten Saison bei Inter angetroffen hat. Nachdem er Julio Cesar zwischen den Pfosten bei den Nerazzurri ersetzt hat, hatte der Ex-Udinese-Keeper mit den schwachen Leistungen seiner Vorderleute zu kämpfen. Trotz einer „Ersatz-Abwehrkette“, die den Großteil der Saison vor ihm spielte, gewann er für seine Mannschaft viele Punkte mit großartigen Auftritten, die mehr als den neunten Platz von Inter verdient hätten.

BESTER VERTEIDIGER
Andrea Barzagli (Juventus Turin)


In dieser Kategorie gibt es einige Spieler, die es durchaus verdient hätten, diese Auszeichnung zu erhalten. Mit seinen Leistungen hat sich jedoch Andrea Barzagli letztlich durchgesetzt. Der ehemalige Wolfsburger war der beste Verteidiger der abgelaufenen Saison. Der italienische Nationalspieler holte seine zweite Meisterschaft in der Serie A. Einst stand Barzagli in Palermo unter Vertrag, nun zeigt er im Juve-Trikot, wie wichtig er für sein Team ist. Nicht ohne Grund stellte Juventus die beste Defensive der Saison.

BESTER MITTELFELDSPIELER
Arturo Vidal (Juventus Turin)


Wenn sich Barzagli bei einem Faktor bedanken kann, dann ist es bei dem besten defensiven Mittelfeldspieler der Liga. Arturo Vidal, der ehemalige Spieler von Bayer Leverkusen, zeigte gleich mehrfach seine Wichtigkeit für sein Team. Mit starken Leistungen war er nicht nur in der Liga aktiv, sondern auch in der Champions League. Der Chilene zeigte nicht nur in der Defensive starke Leistungen, sondern auch mit seinen Aktionen in der Offensive. Nicht ohne Grund ist Vidal der beste Juve-Torschütze der Saison. Zusammen mit Andrea Pirlo bildet er ein geniales Duo im Mittelfeld der Bianconeri.

BESTER STÜRMER
Edinson Cavani (SSC Neapel)


Edinson Cavani war einfach nicht zu stoppen - der Stürmer vom SSC Neapel erzielte 29 Tore und wurde somit zum Torschützenkönig der Serie A gekrönt und gewann den sogenannte Capocannoniere-Titel. Hattricks gegen Lazio Rom, den AS Roma und Inter Mailand haben Neapel in die Champions League gebracht. Ob Cavani jedoch auch in der nächsten Saison noch für Neapel treffen wird, ist fraglich, denn die Interessenten stehen schon Schlange.

BESTER YOUNGSTER (Unter 21)
Stephan El Shaarawy (AC Milan)


Stephan El Shaarawy ist der beste Nachwuchsspieler der Saison 2012/13. Der Offensivspieler hat sich in Europa einen Namen gemacht und bekam in der abgelaufenen Saison einen enormen Karriere-Schwung. Mit Toren und Pässen der Extraklasse hat er sich in den Fokus gespielt und sich somit auch diese Auszeichnung verdient.

BESTER TRAINER
Francesco Guidolin (Udinese)


Francesco Guidolin kann stolz sein auf seine Arbeit bei Udinese. Die Abgänge von Samir Handanovic, Kwadwo Asamoah aund Mauricio Isla musste erim vergangenen Sommer kompensieren, doch der Taktik-Meister hat es geschafft, sein Team schlagkräftig zusammenzustellen. Der Einzug in die Europa League ist daher ein großer Erfolg.

BESTER TRANSFER
Borja Valero (Villarreal zu Florenz)


Dass sich Florenz bis zum Ende große Hoffnungen auf die Champions-Legaue-Teilnahme machen konnte liegt an Borja Valero, der seine erste Serie A-Saison bei Florenz absolvierte. Seine Fähigkeiten verliehen dem Klub neue Möglichkeiten. Nun kann er diese auch im europäischen Wettbewerb zeigen.

SCHLECHTESTER TRANSFER
Tommaso Rocchi (Lazio Rom zu Inter Mailand)


Es gibt viele Kandidaten für den schlechtesten Transfer: Juves Verpflichtungen von Nicklas Bendtner und Nicolas Anelka, gefolgt von einigen Transfers in der gesamten Liga, die einem am Kopf kratzen lassen. Allerdings gibt es keinen der das Scheitern eines Klubs so widerspiegelt wie Tommaso Rocchis Wechsel zu Inter Mailand. Nur fünfte Wahl bei Lazio, stand der 35-Jährige auf einmal bei Inter im Blickpunkt im Kampf um einen Europa-League-Platz. Und weil er kein Totalausfall während der Ausfälle von Diego Miltio, Antonio Cassano und Rodrigo Palacio war, sagt dieses viel über die Probleme von Inter.

BESTER SPIELER
Arturo Vidal (Juventus Turin)


Arturo Vidal ist nicht nur der beste defensive Spieler in der Serie A in dieser Saison, er hatte wohl auch den meisten Ballbesitz. Seine Bedeutung für die Wiederauferstehung von Juventus Turin kann nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden. Mit seiner fantastischen Zweikampfquote, gepaart mit der ständigen Forderung nach dem Ball und einer unglaublichen Torquote , macht ihn dieses zu einem kompletten Mittelfeldspieler, der zu einem wahrer Alleskönner des modernen Fußballs geworden ist. Sein dauerhafter Verbleib bei Juve ist jetzt der wichtigsten Schlüssel hinter Juves Hoffnungen auf anhaltenden Erfolg.

SCHLECHTESTER SPIELER
Andrea Ranocchia (Inter Mailand)


Seine Auftritte in der Serie A spiegeln Inters Saison wieder, mit ihm als Teil einer Drei-Mann-Verteidigung. Seine ständigen Entgleisungen in Bezug auf Konzentration, Unfähigkeit Gegenspieler zu verfolgen, grundlegender Mängel am taktischen Verständnis und regelmäßige Momente des Wahnsinns mit dem Ball am Fuß stehen symbolisch für die Leistungen. Einst als jemand für die Zukunft geholt, ist Ranocchia schnell Inters größte Sorge geworden.

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