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Souverän hat der 1. FC Nürnberg letztendlich die Klasse gehalten. Der Trainer bleibt, ein Problem aber auch: dem neunmaligen deutschen Meister fehlt ein Knipser in vorderster Front

Nürnberg. Die Rückrunde ist beendet und der 1. FC Nürnberg ist auch im vierten Jahr in Folge dem Abstieg entgangen. Unter Trainer Michael Wiesinger holte der FCN in der Rückrunde 24 Punkte und damit vier Zähler mehr als Dieter Hecking in der Hinserie. Ein Problem bleibt aber bestehen: Gesucht wird ein Stürmer von Format.

„Ein wichtiger Sieg“

Nach der Heimpleite gegen Leverkusen galt es als unsicher, ob Michael Wiesinger in der kommenden Saison überhaupt noch auf der Bank sitzen dürfte. Der Club hatte gerade viermal in Folge verloren, darunter gegen den Stadtrivalen, die Spielvereinigung Greuther Fürth. Gegen Düsseldorf und Bremen gab es zwei Siege und die Erleichterung war Wiesinger deutlich anzuspüren: „Das war ein verdammt wichtiger, ein leidenschaftlicher Sieg und zudem gut für das Verhältnis zwischen Fans und Mannschaft“, so der Trainer im Gespräch mit Goal.com. Aus Vereinskreisen ist bereits durchgesickert, dass Wiesinger mit seinem Trainerkollegen Armin Reutershahn auch in der kommenden Saison auf der Bank sitzen wird. Nach einer Rückserie, in der der FCN nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hatet, hat sich das Duo diese Chance auch redlich verdient.

„Pelle“ trifft - und triumphiert

Vor der Saison war Per Nilsson eigentlich nur der dritte Innenverteidiger hinter Marcos Antonio und Timm Klose, doch der Schwede mauserte sich nicht nur zum Stammspieler, sondern auch zum besten Torschützen. „Es ist unfassbar, dass ich interner Torschützenkönig geworden bin“, freute sich der Abwehrrecke gegenüber Goal.com. Nilsson zeigte vor allem nach Standards einen herausragenden Torriecher und ein eiskaltes Vollstreckergen, stach in der internen Torjägerliste die beiden Stürmer Sebastian Polter (5) und Tomas Pekhart (4) aus. Klar spricht das einerseits für den Abwehrspieler, andererseits aber auch gegen die Angreifer des 1. FC Nürnberg. Der Club hat ein eindringliches Sturmproblem.




Kommt Ginczek?

Eine der Lösungen für jenes Dilemma könnte Daniel Ginczek vom FC St. Pauli sein. Der Angreifer erzielte in der abgelaufenen Zweitliga-Saison 18 Tore und verpasste die Torjägerkanone damit nur um einen Treffer (Kumbela erzielte 19 Treffer). Der FCN soll schon länger interessiert sein, in der vergangenen Woche verschärften sich die Gerüchte. Martin Bader ließ verlauten: „Wir sind auf einem guten Weg.“ Unterschrieben sei aber noch nichts. Nach dem Abgang von Sebastian Polter (zurück nach Wolfsburg) braucht der FCN dringend Verstärkung im Angriff. Bester Beweis ist die Spielzeit 2012/2013 - und Per Nilsson.

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