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Der Österreicher wird Mainz immer Sommer verlassen, ist aber stolz und dankbar für die letzten vier Jahre. Auch weiterhin in Bundesliga zu spielen, würde er begrüßen.

Mainz. Zwar war der Abschied von den heimischen Fans bei der 4:2-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach kein freudiger Anlass, doch Andreas Ivanschitz wusste nach dem Spiel die Zeit beim 1.FSV Mainz 05 zu würdigen. Ein Verbleib in der Bundesliga wäre für den 29-Jährigen eine reizvolle Aufgabe.

Der Abschiedstreffer gelang dem Österreicher in der Schlussminute per Elfmeter. Doch Freude wollte bei Ivanschitz nach dem Spiel in der Mixed-Zone nicht aufkommen: "Ich wollte mich mit dem Tor verabschieden, aber wir haben verloren und kann mich nicht recht drüber freuen."

Doch die vier Jahre in Mainz stimmen den 29-Jährigen mehr als zufrieden: "Abgesehen vom Spiel heute, ist mein Fazit sehr positiv. Ich konnte mich in den letzten Jahren als Spieler und Mensch weiterentwickeln. Ich bin da sehr dankbar, dass ich bei Mainz spielen durfte. Bei einer Mannschaft die so erfolgreich Fußball spielt mit diesen bescheidenen Mitteln."

"Bin stolz und dankbar"

"Der Verein hat sich enorm entwickelt und ich denke auch ich hatte daran einen Anteil. Mainz ist ein ernst zu nehmender Bundesligaverein geworden. Ich bin da sehr stolz darauf, bei dieser Entwicklung mitgeholfen zu haben", so der Nationalspieler weiter.

Und seine Mithilfe zeigt sich auch in den Statistiken. In 112 Pflichtspielen für Mainz erzielte er 24 Treffer und bereitete weitere 20 Tore vor. Überzeugende Werte für den Mann, der vor vier Jahren von Panathinaikos Athen zu Mainz wechselte.

Die herzliche Abschied der Fans hatte beim Publikumsliebling nach dem Spiel Eindruck hinterlassen: "Diese Offenheit und Freundlichkeit, mit der ich hier empfangen und auch verabschiedet wurde, das gibt’s denke ich nicht oft. Mir bleibt hier vieles in Erinnerung, der Verein, die Menschen, die Stadt. Man war hier immer fair zu mir. Dafür bin ich sehr dankbar."



Ziel bleibt die Bundesliga

Zur Zukunft des Mittelfeldspielers gibt es keine Neuigkeiten, wie er verriet: "Es dauert noch ein paar Wochen bis man da konkreter werden kann."

Aber weiterhin Bundesliga zu spielen, wäre für Ivanschitz die Ideallösung: "Wenn man die Möglichkeit hat in der Bundesliga zu spielen, dann werde ich die nutzen. Die Bundesliga ist dabei, wirklich die Nummer eins zu werden. Das Finale Dortmund gegen Bayern zeigt, wie stark der deutsche Fußball ist. Das ist für jeden Profi die Plattform auf der man spielen möchte."

Am letzten Spieltag in Stuttgart wird Andreas Ivanschitz dann zum letzten Mal das Trikot der "05er" tragen.

EURE MEINUNG: Bei welchem Bundesligisten könntet ihr euch Andreas Ivanschitz am besten vorstellen?

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