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Seit Monaten forciert Robert Lewandowski seinen Abschied von Borussia Dortmund. Seine Berater helfen eifrig mit. Der BVB versucht den Abgang des Stars zu verhindern - zu Unrecht.

Düsseldorf. Für Borussia Dortmund ist der bevorstehende Abschied von Mario Götze eigentlich schon hart genug. Dass es noch schlimmer geht, zeigen aber die Wechselabsichten von Robert Lewandowski, der sich bereits mit dem FC Bayern auf ein künftiges Engagement geeinigt haben soll.

Mit 23 Toren führt der polnische Nationalspieler die Bundesliga-Torschützenliste an, zuletzt schoss er Real Madrid beim 4:1 im Alleingang ab. Sind es trotz eines Vertrags bis 2014 die letzten großen Spiele Lewandowskis im Dress des BVB?

Fakt ist, dass der 24-Jährige seit Monaten mit einem Wechsel nach München liebäugelt. Der BVB hat zwei Optionen: Den Torjäger im Sommer für etwa 25 Millionen Euro ziehen lassen oder ihn im Jahr darauf ablösefrei ziehen zu lassen. Ein letztes Angebot zur Vertragsverlängerung hat der Spieler jüngst abgelehnt.

Was soll der BVB also tun? Er soll Lewandowski ziehen lassen!

Der Verein sollte die Gelegenheit nutzen, in diesem Sommer ein neues Team aufzubauen. Er sollte nicht nur die Götze-Lücke füllen, sondern auch die, die Lewandowski hinterlässt. Das nötige Kleingeld wäre vorhanden. Dazu kommt: Die neue Offensiv-Achse könnte sich sofort einspielen, ein erneuter Umbruch im Sommer 2014, der mit einem Veto zum Lewandowski-Wechsel unausweichlich wäre, könnte vermieden werden.

Außerdem, so bitter das ist: Robert Lewandowski ist kein Vereinstreuer, er ist ein Fußball-Reisender, und Reisende sollte man nicht aufhalten. Möglicherweise wissen sie das auch beim BVB längst selbst.



Trainer Jürgen Klopp sagte in dieser Woche: „Andere Mütter haben auch schöne Söhne.“ Er wird an Edin Dzeko, Mario Gomez und all die großen Fußballer gedacht haben, die Lewandowskis Klasse haben. Und die – angesichts des großen Erfolgs und der finanziellen Lockmittel – anders als Lewandowski vermutlich gerne das Trikot von Borussia Dortmund tragen würden.

EURE MEINUNG: Wie sollte der BVB mit Lewandowskis Wechselwunsch umgehen?
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