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Robbie Kruse wechselt aller Voraussicht nach von Düsseldorf nach Leverkusen. Noch-Bayer-Profi Andre Schürrle bringt dieser Wechsel nichts. Sein Wechsel zu Chelsea stockt.

Leverkusen. Vor dem Aufeinandertreffen von Bayer Leverkusen und Werder Bremen am Samstag war in Sachen Transfers viel diskutiert und spekuliert worden. Besonders im Fokus stand mit Kevin de Bruyne der Wunschspieler der Werkself, der in seinem möglichen künftigen "Wohnzimmer" auflaufen sollte. Doch daraus wurde nichts: Wegen einer Oberschenkelverletzung musste der 21-Jährige passen.

Möglicherweise wird es viel länger als von den Leverkusenern gewünscht dauern, ehe de Bruyne wieder in der BayArena auftaucht: Das Mittelfeldjuwel, das noch bis Saisonende vom FC Chelsea an die Weser ausgeliehen ist, weckt nämlich nicht nur beim Tabellendritten Begehrlichkeiten.

Borussia Dortmund buhlt nach dem überraschenden Götze-Abgang nach München ebenfalls ernsthaft um die Dienste des belgischen Nationalspielers. Und auch ein drittes Szenario ist möglich: dass Chelsea de Bruyne überhaupt nicht mehr abgibt und der neue Trainer – jüngsten Gerüchten aus England zufolge dürfte es Noch-Real-Coach Jose Mourinho sein - schon in der kommenden Saison auf ihn bauen will.

Für Leverkusens Andre Schürrle wären das keine guten Entwicklungen. Der Offensiv-Allrounder muss hoffen, dass de Bruyne in der kommenden Saison bei Bayer spielt. Nur in diesem Fall sind die Leverkusener Entscheidungsträger bereit, Schürrles Wunsch, den unterschriftsreifen Fünf-Jahres-Vertrag bei Chelsea London zu unterzeichnen, zu erfüllen.

Keine Einigung zwischen de Bruyne und Dortmund

Immerhin: Die jüngsten Medienberichte über eine bereits erfolgte Einigung zwischen de Bruyne und dem BVB sind falsch. In der Welt dementierte der Berater des Spielers, Patrick de Koster, dass de Bruyne für 15 Millionen Euro nach Dortmund wechselt. Eine Lösung sei noch nicht in Sicht, das Heft des Handelns liege bei Chelsea.

Bei jenen Chelsea-Fans, die Schürrle gerne im Dress der "Blues" sehen würden, keimte am Sonntagvormittag Hoffnung auf. Da wurde bekannt, dass Robbie Kruse vor einem Wechsel von Fortuna Düsseldorf zu Bayer Leverkusen steht, in den sozialen Netzwerken im Internet wurde er, der eine ähnliche Position bekleidet, schon als Schürrle-Nachfolger angepriesen. Der Weg zu Chelsea sei damit frei, hieß es. Dass dieser Wechsel tatsächlich an der Ausgangslage für einen Schürrle-Wechsel etwas ändert, ist allerdings stark zu bezweifeln.

Der offensive Mittelfeldspieler gehört beim abstiegsbedrohten Bundesliga-Aufsteiger zwar zu den derzeit wenigen Leistungsträgern und überzeugt durch seine Schnelligkeit und Einsatzbereitschaft, von der Klasse eines Andre Schürrle ist er aber so weit entfernt wie sein Noch-Arbeitgeber von der Champions-League.

Für Fortuna Düsseldorf ist Kruse in diesem Jahr eine echte Stütze – zum ersten Mal nach seinem Wechsel aus seiner Heimat Australien an den Rhein. Noch in der Vorsaison, als der Klub noch zweitklassig war, saß er zumeist auf der Bank. Es ist ein Schicksal, das ihm bei Bayer Leverkusen erneut droht.

Kevin de Bruyne hingegen könnte die Lücke im Falle eines Abgangs von Schürrle nach London füllen.

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