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Bayer Leverkusen: Ein Riesenschritt in Richtung Champions League

Die Werkself schlägt ohne den ganz großen Aufwand weiter tief in der Krise steckende Bremer und kann praktisch für die Champions League planen. Das stimmte die Protagonisten froh.

Leverkusen. Ein 1:0 gegen Werder Bremen: Das Ergebnis, das Bayer Leverkusen einen weiteren großen Schritt in Richtung Champions League machen ließ, roch nach Arbeitssieg. Ein etwas strittiger Elfmeter, den Stefan Kießling verwandelte, reichte am Ende für drei Punkte.

Die waren auch nicht wirklich glücklich: Bayer wirkte, ohne sich zu zerreißen, stets gefährlicher, in einem Spiel ohne Höhepunkte gegen Bremer ohne rechte Mittel in der Offensive reichte auch ein "nicht so gutes Spiel", wie Stefan Kießling nach Abpfiff der versammelten Presse gegenüber fand, um als Sieger vom Platz zu gehen.

"Haben das Spiel kontrolliert"

Kapitän Rolfes analysierte: "Manchmal braucht man Standards, um ein Spiel zu entscheiden. Wir haben kontrolliert gespielt, Bremen war sehr defensiv, wir hätten mehr Bewegung ins Spiel bringen müssen, um Bremen aus der Ordnung zu bringen – so haben wir das Spiel kontrolliert, fast über 90 Minuten bis auf die letzten fünf Minuten, ansonsten konzentriert gespielt, aber nicht durchschlagskräftig - außer in der Phase nach der Halbzeit, da müssen wir das zweite machen."

Fürwahr hatten direkt nach Wiederanpfiff Kießling, Sam, Bender und Wollscheid die knappe Führung ausbauen können, bis dahin hatte Werder nur eine kleine Torchance nach Bargfrede-Schuss gehabt, defensiv aber hart gearbeitet und nicht schlecht gestanden.

Großer Schritt zuhause

Nach den Heimdreiern gegen Hoffenheim und nun Werder war für Rolfes klar: "Wir sind mit den zwei Siegen zuhause einen Riesenschritt vorangekommen. Warten wir mal morgen ab, sonst holen wir uns das nächste Woche." Morgen – dabei ging es natürlich um das Spiel vom Konkurrenten Schalke gegen Hamburg, doch auch wenn die siegen sollten, wusste Kießling, dass es nicht leicht wird für Schalke: "Es ist sicher schwer, in drei Spielen sieben Punkte aufzuholen."

Bayers Sportdirektor Rudi Völler rechnete schon mal durch und gab sich zuversichtlich: "Drei Spiele sind es ja dann noch, wahrscheinlich brauchen wir noch einen Sieg." Den üblichen Fragen zu möglichen Transferrochaden um Schürrle und De Bruyne begegnete er entspannt: "Wir sehen das relativ gelassen, das haben wir ja letztes Jahr schon bewiesen bei Lars Bender und Andre Schürrle, jetzt auch wieder. Wir wissen, dass wir mit Stefan Kießling und sicher auch mit Andre Schürrle einen sehr guten Stürmer haben, der sehr gefragt ist. Kevin de Bruyne ist sicherlich ein interessanter Spieler, das habe ich ja schon gesagt. Es gibt sicherlich viele andere Vereine, die ihn auch gut finden, aber da ist noch gar nichts entschieden, das weiß ich."

Davon ab freute sich Stefan Kießling auf eine entspannte Phase nach erfolgreichem Arbeitstag: "Endlich mal einen gemütlichen Sonntag verbringen, vor dem Fernseher sitzen und einfach das Spiel in Ruhe anschauen."


EURE MEINUNG: Was haltet Ihr von Bayers Saison bis hierher? Werden die Leverkusener zu wenig gewürdigt?

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