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Nach Abpfiff der Partie zwischen Borussia Dortmund und dem FC Augsburg warteten alle auf Jonas Hofmann, doch er ließ sich Zeit. Die Dopingkontrolle dauerte 90 Minuten.

Dortmund. Als Jonas Hofmann um kurz vor 19.00 Uhr vor die verbliebenen Pressevertreter trat, strahlte der Startelfdebütant über beide Ohren. Zurück lagen insgesamt starke 90 Minuten auf der rechten Mittelfeldseite und eine genauso lange dauerende Dopingkontrolle. Der 20-Jährige zeigte in seinem ersten Bundesligaspiel für Borussia Dortmund von Beginn an eine beeindruckende Leistung und war der Spieler der Partie.

„Ich habe schon viele Gratulanten gehabt und habe ein positives Gefühl mitgenommen. Bei dem ersten Einsatz musste ich zunächst rein kommen, doch das ist mir wohl ganz gut gelungen“, beurteilte Hofmann die Situation gegenüber Goal.com, dem zugute kam, dass er mit einigen Mitspielern in einer stark veränderten Elf bereits bei den Amateuren zusammenspielte: „Mit Leo (Anmerk. d. Red.: Bittencourt) und dem Mo (Leitner) habe ich gut harmoniert. Das hat man im Spiel dann glaube ich auch gesehen.“

Eine seiner stärksten Szenen hatte der Debütant in der 52. Minute, als er von Robert Lewandowski steil geschickt wurde und Julian Schieber sein zweites Tor auflegte. „Julian hat sich direkt bei mir bedankt und zu mir rüber geguckt. Das war schon cool“, sagte der gebürtige Heidelberger und bedankte sich im gleichen Atemzug bei seinen Kollegen. „Wie die mich hier aufgenommen haben, war klasse. Sie haben mir Mut zugesprochen, da ich schon aufgeregt war. Da aber sowieso viele junge Spieler auf dem Platz standen, war es echt gut.“

Hofmann: Eigentlich ein Spieler der zweiten Mannschaft des BVB

Am Dienstag spielt der BVB zwar wieder in der Champions League, doch Jonas Hofmann konzentriert sich momentan bereits wieder auf die Amateure des BVB: „Ich stand zwar im Hinspiel im Kader, doch die Verletzten kommen auch wieder zurück. Nun werde ich erst einmal schauen, was mit der zweiten Mannschaft passiert. Da wollen wir den Abstieg auf jeden Fall verhindern. Dennoch ist es geil, wenn man auf die Südtribüne guckt, dann möchte man das gerne noch ein paar Mal erleben.“

Eine Frage blieb allerdings noch offen: Nachdem sich Julian Schieber bei Hofmann für die Vorlage bedankte, wollte man von ihm wissen, ob Mario Götze sich nach seiner vergebenen Chance in der 85. Minute bei ihm entschuldigt hätte. „So etwas kann passieren. Trotzdem werde ich wohl mein Trikot einrahmen und an die Wand hängen“, schmunzelte das BVB-Talent.

EURE MEINUNG: Der BVB hat viele Talente. Wer schafft als nächster den Durchbruch?

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