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Kevin de Bruyne ist einer der wenigen Lichtblicke in dieser erneut grauen Spielzeit für Werder Bremen. Dass er künftig des Trikot eines anderen Klubs tragen wird, überrascht nicht!

Bremen. Spieler mit dem Talent eines Kevin de Bruyne sind bei Werder Bremen nicht mehr richtig aufgehoben. Sie gehören auf das internationale Parkett und nicht in die Niederungen der Bundesliga, in denen sich die Hanseaten seit geraumer Zeit befinden.

Weil sich die meisten Spielerverpflichtungen der jüngeren Vergangenheit als wenig nützlich erwiesen haben und Einnahmen aus dem Europapokal fehlen, hat Werder den Status als Vorzeigeklub, bei dem ein Spieler wie de Bruyne mehrere Jahre reifen wollen würde, längst verloren. Dazu kommt: Trainer Thomas Schaaf schafft es nur noch vereinzelt, Nachwuchsspieler in der Bundesliga zu etablieren.

ZUR NEWS: De Bruyne schließt Verbleib in Bremen aus

Weil mit einem plötzlichen Geldregen nicht zu rechnen ist, können kurzfristig nur kluge Transfers helfen, um die Trendwende zu schaffen. Der neue Manager Thomas Eichin muss im Sommer beweisen, dass er eine so gute Spürnase hat wie Vorgänger Klaus Allofs in seinen besten Jahren, als Spieler wie Johan Micoud, Diego und Mesut Özil für wenig Geld nach Bremen gelotst wurden und dem Klub dann sehr viel Freude bereiteten.



Das waren Zeiten, in denen einer wie Kevin de Bruyne in einer Mannschaft mit vielen starken Spielern übrigens gar nicht sonderlich aufgefallen wäre. Dem nichts Besseres hätte passieren können als die Aussicht, nach einer Saison als Leihspieler in Bremen noch eine weitere dranhängen zu dürfen.

Der so selbstverständliche Abgang von Kevin de Bruyne zeigt auf grausame Weise, wie schlecht es um Werder Bremen im Jahr 2013 steht.

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