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In Stuttgart holte sich der BVB neben einigen Blessuren auch Selbstvertrauen für das Viertelfinale in der Champions League gegen Malaga.

Stuttgart. Trainer Jürgen Klopp hätte sich wohl eine weniger aufregende Generalprobe für das Viertelfinale in der Champions League gewünscht als das Spiel beim VfB Stuttgart am Samstag. Eine aggressiv agierende Heimmannschaft kämpfte um jeden Millimeter Rasenfläche und ging bis an die Grenzen des Erlaubten, weshalb zahlreiche Spieler von Borussia Dortmund Blessuren davontrugen. Nun reist der BVB nach dem 2:1-Sieg in der Mercedes-Benz Arena mit Wut, Blessuren und Selbstvertrauen zum FC Malaga, wie Goal.com nach dem Spiel in der Mixed Zone erfuhr.

„Das macht keinen Spaß“

In den letzten vier Aufeinandertreffen der beiden Teams vor der Begegnung am Samstag konnte Borussia Dortmund nicht gegen den VfB Stuttgart gewinnen. Das sollte so bleiben, jedenfalls hatten dieses Ziel die Spieler des VfB und gingen dementsprechend aggressiv von Beginn an in die Partie. Die Schwaben wollten frühzeitig verhindern, dass die Dortmunder in ihren so gefürchteten Spielfluss kommen. Dementsprechend intensiv war die Zweikampfführung. Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hatte dafür nur wenig Verständnis, wie er nach der Partie äußerte: „Ich will da kein Fass aufmachen, aber für mich war es überhart, muss ich ganz ehrlich sagen, das macht keinen Spaß.“

Viele Spieler angeschlagen

Nach dem Spiel hatten jedenfalls fast alle Spieler der Borussia mit kleineren oder größeren Verletzungen zu kämpfen. Michael Zorc: „Jeder lag gerade auf der Massagebank.“ Da am kommenden Mittwoch bereits das Hinspiel beim FC Malaga auf dem Programm steht, waren die Gedanken von Zorc voll und ganz bei den angeschlagenen Akteuren: „Ich hoffe jetzt, dass keiner schwerer verletzt ist und dann geht es weiter.“



Selbstvertrauen getankt

Dennoch nimmt der BVB neben drei Punkten eine weitere wichtige Sache mit aus dem 2:1-Sieg in der Mercedes-Benz Arena: reichlich Selbstvertrauen. Stürmer Robert Lewandowski sagte nach dem Spiel in Stuttgart: „Wir haben eine gute Mannschaft mit großem Potenzial.“ Lewandowski befindet sich derzeit in Topform und könnte zu einem wichtigen Spieler in den Begegnungen mit dem FC Malaga werden. Dabei könnte er sich Tipps von Nuri Sahin holen, der den Gegner durch seine Zeit in der spanischen Primera Division mit seinen Stärken und Schwächen kennen dürfte. Ob sich Lewandowski bereits Ratschläge zu seinen möglichen Gegenspielern geholt hat? „Ja, aber wir haben bislang noch nicht wirklich über Malaga gesprochen.“

Respekt vor dem Gegner

Man muss sich wohl keine Sorgen machen, dass der BVB nicht bestens vorbereitet in das Hinspiel in Spanien am Mittwoch gehen wird. Schließlich betont Robert Lewandowski nach dem Spiel am Samstag in Stuttgart: „Malaga ist keine schwache Mannschaft. Jetzt ist Viertelfinale und da gibt es keine schwache Mannschaft mehr.“ Das klingt jedenfalls nicht danach, als würden die Dortmunder den kommenden Gegner unterschätzen, auch wenn Malaga im Verhältnis zu den anderen möglichen Gegnern noch eher als Glückslos bezeichnet werden konnte.

Hinspiel am Mittwoch

Lange Zeit um die Macken und Schrammen aus dem Spiel beim VfB auszukurieren,bleibt nicht. Schon an diesem Mittwoch steht das Hinspiel im Viertelfinale der Champions League in Spanien beim FC Malaga an. Anreisen werden die Borussen mit Wut im Bauch über das Spiel beim VfB, mit Blessuren und Verletzungen, aber vor allem auch mit ordentlich Selbstvertrauen im Gepäck. Das könnte eine interessante Mischung sein, die am Ende ja vielleicht sogar zum Erfolg führen wird.

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