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Der Kapitän geht selbstbewusst in das nächste deutsch-italienische Duell und will am Dienstag vorlegen. Arjen Robben hofft auf einen Einsatz.

München. Dienstag Abend steigt der Viertelfinal-Knaller zwischen dem FC Bayern München und Juventus Turin. Die Bilanz gegen italienische Teams ist für den Rekordmeister nicht berauschend, Philipp Lahm glaubt aber an die eigene Stärke und findet Vergleiche mit der Squadra Azzura unpassend. Von Arjen Robben und Thomas Müller gibt es viel Respekt, aber keine Ehrfurcht.

Keine Fehler

Nach der Partie äußerte sich Philipp Lahm gegenüber Goal.com zur kommenden Begegnung gegen die Bianconeri: „Wir müssen von Anfang an konzentriert sein und man darf keine Nachlässigkeit haben wie in den letzten Spielen, wo wir nach einer Ecke ein Gegentor bekommen haben. Das darf vor allem zu Hause nicht passieren“, mahnt er.

Für Juve gibt es viel Lob, aber keine Angst: „Das ist einfach eine sehr, sehr gute Mannschaft, die defensiv, wie das für Italiener üblich ist, sehr geordnet spielen. Sie sind nicht leicht zu bespielen, aber wir wissen, was wir für eine Qualität haben. Wir wollen am Dienstag vorlegen, das ist ganz klar.“

Unpassender Vergleich?

Im EM-Halbfinale standen mehrere Spieler beider Mannschaften auf dem Feld, die auch am heutigen Abend aufeinandertreffen. Für den Kapitän ist das kein Thema: „Das spielt bei uns gar keine Rolle, das war die italienische Nationalmannschaft und nicht Juventus Turin. Wir haben auch gegen Juve ein gutes Erlebnis gehabt vor ein paar Jahren, wo wir das entscheidende Duell in der Gruppenphase in Turin gewonnen haben. Es gibt immer positive und negative Beispiele und am Dienstag geht alles wieder bei null los.“



„Das sind die schwierigsten Mannschaften“

Thomas Müller zeigt vor allem vor der eingespielten Einheit seinen Respekt: „Wir wissen, dass die Aufgabe nicht leicht wird, aber wir haben Selbstvertrauen genug. Wir lassen uns überraschen. Juventus ist defensiv als Mannschaft sehr stark, sie treten sehr geschlossen auf und haben nach vorne ordentliche Spieler. Sie kommen aber über die geschlossene Mannschaftsleistung – das sind die schwierigsten Mannschaften“, erklärt er.

Auch Müller mahnt vor der Schwäche bei Standardsituationen: „In den letzten Spielen haben wir auffällig viele Standardtore bekommen. Da haben wir das ganze Jahr gut ausgesehen, in letzter Zeit nicht mehr. Das müssen wir nochmal in den Hinterkopf bringen, denn das ist genauso ein Tor wie ein wunderschön herausgespieltes Tor.“

„Dann können wir wieder erzählen „super gespielt“, das hilft uns am Ende aber auch nicht weiter. Das müssen wir abstellen“, fügt er hinzu. Auch Dante fordert mehr Konzentration: „Da müssen wir uns verbessern, das kann gegen Juventus schwer werden. Für mich ist das eine Konzentrationssache.“



Arjen Robben hofft derweil auf einen Einsatz in der Königsklasse: „Wenn ich Trainer wäre, weiß ich, was ich am Dienstag machen muss, aber ich bin leider nicht der Chef“, scherzt er.

„Es wird eine sehr schwierige Aufgabe. Defensiv sind sie sehr stark und kompakt, sie lassen wenig zu. Da musst du mit viel Schnelligkeit und Überraschungsmomenten versuchen, ein Tor zu schießen. Man darf aber nicht die Organisation vergessen, weil sie auch gefährlich kontern, typisch italienisch“, mahnt der Niederländer. „Juve ist ein paar Schritte weiter als andere italienische Mannschaften. Es wird schwierig, aber wir sind da.“

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