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Daniel Royer vom 1. FC Köln: Sieg gegen Kaiserslautern wäre nicht die Entscheidung

Die Geißböcke stehen endlich auf Platz 3! Zu verdanken haben sie das Daniel Royer, der gestern in der 88. Minute zum Matchwinner avancierte. Wir sprachen mit ihm in der Mixed Zone.

Köln. Die 88. Spielminute ist angebrochen, die FC-Fans peitschen ihre Mannschaft noch einmal nach vorne, werden aber auch schon langsam ungedulidig, denn: Der 1. FC Köln hat zu dieser Zeit nur ein mageres 1:1 gegen Tabellenschlusslicht Jahn Regensburg auf der Haben-Seite und ist drauf und dran, die Steilvorlage der Roten Teufel vom 1. FC Kaiserslautern nicht zu nutzen, die ebenfalls nur einen Punkt in Sandhausen zu holen scheinen. So war die Situation gestern, am frühen Nachmittag, im Kölner Rhein-Energie-Stadion.

Doch dann der Auftritt (und Antritt) von Christian Clemens, der seinen Gegenspieler auf der rechten Außenbahn überläuft und den Ball flach, hart und präzise in die Mitte hineinflankt. Dort ist Daniel Royer zum Glück für alle Köln-Fans mit nach vorne gestürmt und kann den Ball aus ganz kurzer Distanz unter die Latte knallen. Was folgt ist ein Freudentaumel, ein „Diver“ und eine gelbe Karte für das Ausziehen des Trikots. Goal.com sprach gemeinsam mit den anderen Journalisten in der Mixed-Zone mit dem Kölner Matchwinner.

Daniel Royer, herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Man sieht noch die Rasenflecken von Deinem Jubel auf Deiem Shirt. Wie hast Du Deinen Siegtreffer erlebt?

Daniel Royer: Ehrlich gesagt, kann ich mich gar nicht mehr so genau an das Tor erinnern, nur dass Clemens den Ball hatte und ihn in die Mitte gespielt hat, ich habe dann mehr oder weniger nur noch den Fuß hinhalten brauchen.

Hättest Du denn noch damit gerechnet, dass Ihr das Spiel am Ende doch noch gewinnt?

Daniel Royer: Ich denke, unsere Schlussphasen waren in der ganzen Saison immer turbulent. Positiv wie negativ. Aber wir wissen, dass wir eine gute Moral in der Mannschaft haben und auch immer bis zur letzten Sekunde Torchancen heraus spielen können. Und das war zum Glück auch heute wieder der Fall.

Und dass dann Du der Mann warst, der das Tor gemacht hat, freut Dich besonders?

Daniel Royer: Natürlich bin ich sehr froh darüber. Ich bin in das Spiel gegangen, weil ich der Mannschaft helfen wollte. Ich denke, dass das ganze Stadion mitbekommen hat, dass es 1:1 in Sandhausen stand und dann haben wir aber leider selbst das 1:1 bekommen. Gut, dass wir dann noch einmal alle Kräfte mobilisieren konnten und das Spiel für uns entscheiden konnten.

Man hat das Gefühl, das Momentun ist aktuell auf Eurer Seite. Muss man das jetzt ausnutzen und Kaiserslautern am Freitag den K.o.-Schlag versetzen? Denn bei einem Sieg seid Ihr ja auf einmal vier Punkte vorne?

Daniel Royer: Ich glaube, es wäre kein K.o.-Schlag, wenn wir dort gewinnen würden. Natürlich ist das Spiel am Freitag ein Highlight, aber wir sollten uns jetzt nicht davon irritierten lassen, dass wir jetzt die Rolle des Gejagten haben. Wir sollten genau so weiter machen wie in den letzten Wochen.

EURE MEINUNG: Köln oder Kaiserslautern? Wer macht das Rennen im Kampf um den Relegationsplatz?

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