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Während der FC Schalke nach dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim frohlockte, mussten sich die Hoffenheimer aufgrund der schwachen Leistung erklären.

Gelsenkirchen. Nach der Partie zwischen Schalke 04 und der TSG 1899 Hoffenheim herrschte in den Katakomben der Veltins-Arena auf der einen Seite gute Stimmung, während man aufseiten der TSG der verpassten Chance hinterher trauerte, einen Schritt in Richtung Relegationsplatz zu machen.

Für die TSG Hoffenheim wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Noch sind zwar sieben Spiele zu spielen, doch am vergangenen Samstag verpassten die Kraichgauer einen entscheidenden Schritt nach oben. Aufgrund der Niederlagen von Fortuna Düsseldorf und dem FC Augsburg wäre mit einer Punktausbeute auf Schalke der Anschluss möglich gewesen, doch eine schwache Leistung in den letzten 20 Minuten ließen die Schalker triumphieren.

Williams und Beck gerieten aneinander

„Wir haben das Spiel bis zur 70. Minute offen gehalten. Dann laufen wir unglücklich in einen Konter und fangen uns das 0:1. Das darf uns einfach nicht passieren. Wir wollten einen Schritt machen, das ist uns nicht gelungen. Nun müssen wir auf uns schauen und in den nächsten Wochen punkten“, sagte Daniel Williams sichtlich angeschlagen. Vor dem Rückstand geriet der 24-jährige übrigens in den Blickpunkt, als er einen Disput mit Kapitän Andreas Beck hatte. Kurze Zeit später fiel der Gegentreffer. „Wir hatten Ungereimtheiten, wobei es um taktische Dinge ging. Die sind aber inzwischen ausgeräumt. Das ist in Bundesligamannschaften so, wenn nicht, könnte ich auch zum Ballett gehen“, sagte Williams.

Kevin Volland war nach der erneuten Niederlage ebenfalls geknickt und konnte sich nicht erklären, warum seine Mannschaft nach 70 Minuten auseinanderfällt: „70 gute Minuten reichen nicht. Zum Ende waren wir viel zu passiv. Vor dem Gegentreffer waren wir ab gegnerischen Sechszehner, so etwas darf uns nicht passieren. Wir müssen uns in den nächsten Wochen zerreißen.“

Torschützen freuen sich über den Sieg

Die Schalker hingegen waren bester Laune. Allen voran Torschütze Marco Höger. Er fing den Ball am eigenen Strafraum ab und trieb den Ball nach vorne, bevor er nach einem Doppelpass mit Farfan die wichtige Führung erzielen konnte. „Ich weiß, dass ich Tore schießen kann und einen guten Schuss habe. Wenn ich treffe, scheint es ja ein gutes Omen für uns zu sein. Dann haben wir auch immer gewonnen. Das Tor heute war der Dosenöffner und nun wollen wir mal sehen, was in der Saison noch geht“, erklärte Höger. Auch Teemu Pukki, Torschütze zum 2:0, war zufrieden mit seiner Leistung. „Ich habe zwar gehofft, dass ich beginnen darf aber so war es auch gut. Schließlich habe ich getroffen. Das Tor heute stärkt mein Selbstvertrauen weiter, nachdem ich schon für Finnland gegen Spanien getroffen habe“, sagte der Finne.

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