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Dante scherzt: „Ein 7:0 wäre mir lieber gewesen“

Mit den zwei Gegentoren kann sich der Brasilianer nicht anfreunden. Shaqiri und Robben glänzen, Thorsten Fink will eine schnelle Reaktion.

München. Elf Tore in der Allianz Arena und das drei Tage vor dem Champions-League-Knaller gegen Juventus Turin. Der FC Bayern München spielt sich beim 9:2 gegen amateurhafte Hamburger in einen Rausch und macht es fast zweistellig. Nur die Gegentore stören mal wieder, wie Dante nach der Partie kommentiert. Arjen Robben fühlt sich topfit und Xherdan Shaqiri ist da, wenn man ihn braucht. Heiko Westermann und Thorsten Fink finden deutliche Worte.

Lieber zu null

Bei so einem Ergebnis gibt es eigentlich nichts zu beanstanden, außer bei den Bayern: „Ein 7:0 wäre mir lieber gewesen“, meint Verteidiger Dante nach der Partie in der Mixed Zone. Arjen Robben sah einen desolaten Gegner: „Die Fans haben ein super Spiel gesehen. Es sind diese seltsamen Spiele, die man nicht oft erlebt. Wir haben sehr gut gespielt, aber Hamburg war auch sehr schwach und offen, das haben wir ausgenutzt“, so der Niederländer.

Trotz der vielen Wechsel merkte man zumindest in dieser Partie keinen Qualitätsverlust: „Es ist natürlich sehr gut für die Mannschaft, dass wir einen noch besseren Kader haben. Es sind nicht nur die Elf, die auf dem Platz stehen.“ Derweil kommt Robben immer besser in Tritt: „Man kommt in einen besseren Rhythmus. Man fühlt sich stärker. Jetzt bin ich da und in Top-Form“, fügt er selbstbewusst an.

Auch Xherdan Shaqiri durfte sich über einen Einsatz von Beginn an freuen: „Man sieht, dass fast jeder Spieler ersetzbar ist. Das ist sicher der Schlüssel des Erfolges.“ Mit der Rolle des Ersatzspielers hat sich der Schweizer abgefunden: „Die Situation ist das ganze Jahr schon so.“

Die Enttäuschung über die vertage Meisterschaft hält sich in Grenzen: „„Sicher wäre es schön gewesen, heute Meister zu werden. Aber ob wir diese oder nächste Woche Meister werden, ist egal – feiern können wir sowieso nicht“, erklärt Shaqiri.

Albtraum-HSV

Thorsten Fink war nach der Partie mehr als bedient und fordert eine unmittelbare Reaktion: „„Das war ein grausames Spiel, eine Vorführung. Wir müssen jetzt direkt im nächsten Spiel den Fans zeigen, dass es ein einmaliger Ausrutscher war. Nächste Woche gewinnen wir dieses Spiel gegen den SC Freiburg und zeigen, dass wir es besser können. Das ist ein schwarzer Tag für alle HSV-Fans. Wir wollten heute schön mitspielen, aber nicht fighten. Wir waren viel zu weit Weg vom Gegner.“

„Schlechter kann man nicht aussehen“

Auch Heiko Westermann fand klare Worte und sah auch in der Höhe eine gerechte Niederlage: „Wir gehen in keine Zweikämpfe und laden den Gegner zu Toren ein. Das ist die höchste Niederlage in der HSV-Geschichte, zurecht. Wenn jetzt noch keiner gemerkt hat, was die Stunde geschlagen hat, dann tut es mir leid. Schlechter kann man nicht mehr aussehen“, lässt er die Alarmglocken läuten.

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