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Kein Traumlos für den FC Bayern München! Juventus macht Angst

Arsenal ließ in München bereits die Alarmglocken läuten. Nun haben die Bayern mit Juventus einen italienischen Gegner - und was das bedeutet, wissen wir nur allzu gut.

München. Im Viertelfinale der Champions League trifft der FC Bayern München auf Juventus Turin. Vor Real Madrid oder dem FC Barcelona hat man sich vielleicht mehr gefürchtet, aber die Deutschen haben sich gegen italienische Klubs schon immer schwer getan.

David gegen Goliath auf dem Papier

Juventus hat in der laufenden Saison sicherlich mehr Partien verloren als der FC Bayern. Unkonzentriert präsentierte sich die „Alte Dame“ beispielsweise bei der Niederlage gegen Sampdoria Genua, den Hinspielen gegen Inter Mailand und den AC Mailand und zuletzt erst gegen den AS Rom. Auch in der Coppa Italia ist der amtierende Meister nicht mehr vertreten - Lazio setzte sich in einer spektakulären Schlussphase im Halbfinale durch.



In einem gänzlich anderen Gewand präsentierte sich bislang Deutsche Rekordmeister. Die Bayern haben 20 Punkte Vorsprung auf Borussia Dortmund und können die Meisterschaft noch in diesem Monat eintüten. Im DFB-Pokal sind sie der absolute Favorit und zählen auch in der europäischen Königsklasse mit Real Madrid und dem FC Barcelona zu den Titelanwärtern. Zudem hat Arsenal gerade noch rechtzeitig vor den Viertelfinals die Alarmglocken in München läuten lassen. Beim 2:0 in der Allianz Arena brachten die Engländer den Favoriten an den Rand des Ausscheidens.

Juventus hat Asse im Ärmel

Die Münchener sind also gewarnt und werden auch gegen vermeintliche Außenseiter konzentrierter aufspielen. Aber ist Juventus in diesem Viertelfinale wirklich Außenseiter? Die Italiener haben den Vorteil des Rückspiels vor heimischem Publikum.

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Das Juventus Stadium ist das derzeit modernste Stadion in Italien. Im Tempel von Turin, der 41 000 Zuschauer fasst und beinahe immer ausverkauft ist, hat der italienische Meister in der laufenden Spielzeit erst zwei Partien verloren. „Nach Barcelona ist dies das unangenehmste Los“, erklärte Toni Kroos bereits im Anschluss an die Auslosung. Und weiter: „Die italienischen Mannschaften sind immer schwer zu spielen. Wir brauchen zwei Topspiele, um da weiterzukommen. Im Idealfall sollten wir zuhause beim Hinspiel kein Gegentor bekommen.“

Die Angst vor den Italienern

Was Andrea Pirlo noch immer drauf hat, bewies der mittlerweile 33-Jährige bereits im Halbfinale der Europameisterschaft 2012 gegen Deutschland, als er die 1:0-Führung der „Squadra Azzurra“ liebevoll einleitete. Mit Manuel Neuer, Philipp Lahm, Jerome Boateng, Bastian Schweinsteiger, Toni Kroos und Mario Gomez standen damals sechs aktuelle Bayern-Akteure in der Startelf von Joachim Löw.

In der Champions League lief es für die Bayern gegen italienische Klubs eher durchwachsen. Nach Einführung des Wettbewerbs fing sich der Rekordmeister vier Auftaktniederlagen, jeweils zwei gegen den AC Mailand und Juventus. Eine spektakuläre Wende erlebten die Bayern 2009 mit einem Sieg ausgerechnet gegen Juventus. Mit 4:1 gewannen die Deutschen in Turin und zogen so in das Achtelfinale der europäischen Königsklasse ein. Der Siegeszug endete erst im Finale - Inter Mailand und Jose Mourinho hielten die Bayern auf und feierten den ersten Champions-League-Sieg in der Vereinsgeschichte.

Arturo Vidal im Fokus

Vidal stand 2011 vor einem Transfer zu den Bayern und entschied sich kurzfristig doch für den italienischen Rekordmeister aus Turin. Präsident Uli Hoeneß tobte damals: „Er hat sein Wort gebrochen. Aber darauf habe ich ohnehin nicht viel gegeben.“



Seitdem avancierte der mittlerweile 25-Jährige zu einer der Führungskräfte des italienischen Traditionsvereins und zu einem Liebling der Fans. In dieser Saison spielten die Turiner vor allem dann nicht gut, wenn Vidal eines seiner schlechteren Spiele absolvierte. Und das war in seiner Karriere vor allem gegen die Bayern der Fall. Erst einmal siegte der Chilene gegen die Münchener: 2009 im DFB-Pokal mit Bayer Leverkusen. Dreimal holte er mit Bayer ein Remis, während fünf Niederlagen auf seinem Konto stehen. Nun bekommt er die Gelegenheit, seine Bilanz aufzupolieren.

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