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Drei Jahre lang hat es gedauert, bevor die Münchener in einem Saisonspiel Dortmund wieder schlagen konnten. Der Dank geht an Ersatzmann Robben. Und nun wird das Triple anvisiert!

München. Im Gipfeltreffen der beiden deutschen Fußballgiganten hat sich der FC Bayern München mit 1:0 gegen Borussia Dortmund durchgesetzt und ist damit in das Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. Damit ist der Fluch besiegt. Erstmals seit drei Jahren setzte sich der Rekordmeister wieder gegen die Borussia aus Dortmund durch. Zu verdanken war es einem Geniestreich vom Niederländer Arjen Robben und einer souveränen Vorstellung der „Überbayern“ - die haben jetzt sogar beste Chancen auf das Triple.

Robben bricht den Fluch

Zwei Minuten vor der Halbzeit sollte die Münchner Daueroffensive aber doch noch belohnt werden. Nach einem Zweikampf im Strafraum, bei dem Schmelzer zu behäbig und Lahm wesentlich entschlossener zu Werke ging, landete der Ball bei Arjen Robben, der aus gut 20 Metern unhaltbar ins linke obere Toreck schlenzte. Keeper Roman Weidenfeller war geschlagen und chancenlos gegen diesen Geniestreich. Der Keeper der Borussia hatte den ganzen Abend über herausragenden gehalten und seiner Mannschaft die Chance auf die Verlängerung ermöglicht, doch in dieser einen Situation konnte er nicht rettend eingreifen - keinem Keeper wäre dies gelungen.

Und damit war der Fluch gebrochen. Ausgerechnet der Niederländer, der zuletzt ruhig auf der Bank Platz nahm und sich nicht wegen seiner Reservistenrolle lamentierte, spielte eine herausragende Partie und verhalf seiner Mannschaft zum ersten Sieg gegen Dortmund seit drei Jahren - den Ligapokal, der eher einem Freundschaftsspiel gleicht, mal außen vor genommen.



Heynckes: „Ungeschlagen gegen Dortmund“

Auch Heynckes ging auf diesen Aspekt der brenzligen Partie ein und wies darauf hin, dass der Fokus der Medien hier nun auch anders gelegt werden könne: „Man spricht immer von diesen letzten fünf Spielen, aber man muss auch sehen, dass wir in dieser Saison noch ungeschlagen gegen Dortmund sind. Wir haben einen Sieg und ein Unentschieden auf dem Konto“, erklärte er im Anschluss in der ARD.

Hochkarätiger FC Bayern mit allen Chancen auf das Triple

Wie es bei diesen Bayern nun weitergeht ist unklar. So frage bereits Jürgen Klopp im Anschluss an die Partie sichtlich genervt von den Fragen zu Robert Lewandowski: „Wo spielen eigentlich Arjen Robben und Mario Gomez in der nächsten Saison?“ und ergänzte: „Ich weiß nicht, ob sie sich das ein weiteres Jahr antun.“ Und tatsächlich: Bei den Bayern sitzen derzeit Hochkaräter draußen. Im nächsten Saisonspiel muss der Niederländer wahrscheinlich schon wieder auf der Bank. In der Champions League wird er vorerst auch nicht an Franck Ribery und Thomas Müller vorbei kommen.

Es läuft bei den Münchener und solange es läuft, wird sich keiner der Bankwärmer beschweren. Zu ihren Einsätzen werden sie definitiv noch kommen, denn das Viertelfinale der europäischen Königsklasse ist bereits gebucht, weitere englische Wochen also bereits vorprogrammiert. In dieser Form können die Bayern das Triple holen - das dürfte nun endgültig klar sein.

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