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Bayern München und die Teams, die in dieser Saison noch das Triple holen können

Goal.com zeigt Euch vor der entscheidenden Saisonphase, welche Teams neben dem FC Bayern in dieser Spielzeit noch das historische Triple schaffen können.

Berlin. Je weiter die Saison voranschreitet, desto mehr trennt sich die Spreu vom Weizen. Einige Mannschaften stehen auf der Schwelle zum Eintritt in die Geschichtsbücher, während andere am Ende ihren vergebenen Chancen nachtrauern. So oder so, jetzt beginnt die Phase, die über Erfolg und Misserfolg entscheidet.

Der FC Bayern empfängt am Mittwochabend den großen Rivalen Borussia Dortmund im Viertelfinale des DFB-Pokals. Dabei geht es für den Tabellenführer der Bundesliga auch darum die Chance auf das historische Triple zu wahren. Goal.com wirft einen Blick auf die Teams, denen das in dieser Spielzeit noch gelingen kann.

Bayern München


Bayern München beißt sich schon seit langer Zeit am Triple die Zähne aus. So gut wie im Moment standen die Chancen dabei sicherlich selten. Nach der enttäuschenden Saison mit drei Pleiten auf der Zielgeraden im letzten Jahr, sind die „Roten“ in 2012/13 bisher schlichtweg unaufhaltsam. In der Bundesliga ist ihnen der Titel jedenfalls kaum noch zu nehmen.

17 Punkte liegen sie in der Tabelle vor dem BVB. Und eben jenen Gegner empfangen die Münchener am Mittwochabend in der Allianz-Arena. Behält die Elf von Jupp Heynckes die Oberhand, ist sie haushoher Favorit auf den Titelgewinn. Freiburg, Wolfsburg und Stuttgart heißen dann wohl die härtesten Konkurrenten.

Auch in Europa läuft es vielversprechend: Nach dem 3:1-Auswärtserfolg beim FC Arsenal im Achtelfinale der Champions League ist der Einzug in die Runde der letzten Acht nahezu eingetütet. Schon im letzten Jahr bestanden die Bayern gegen Real Madrid und das Selbstvertrauen, es mit jedem Gegner aufnehmen zu können, ist gewiss vorhanden. Mit Spielern wie Thomas Müller und Franck Ribery in der Form ihres Lebens ist alles möglich.

Manchester United


Ein weiterer Klub, der eine schwache Vorsaison hinter sich gelassen hat und nun dominiert, ist Manchester United. Der englische Rekordmeister glänzt und das vor allem dank dem von Arsenal verpflichteten Starstürmer Robin van Persie.

Mit dem Niederländer in ihren Reihen haben die „Red Devils“ Manchester City aus dem Titelrennen der Premier League geworfen und sie sind klare Favoriten auf den Gewinn des FA Cup. Ein Titel, den United übrigens seit 2002 nicht mehr gewonnen hat.

In Europa läuft es für Sir Alex Fergusons Team wie am Schnürchen. Nach dem frühen Ausscheiden im letzten Jahr hat Manchester seine Lektion gelernt und stand bereits zwei Spieltage vor dem Ende der Gruppenphase in der K.o.-Runde. Nun sind sie gegen Real Madrid gefordert, und nach dem 1:1 im „Santiago Bernabeu“ sind die Engländer vor dem Rückspiel gegen Mourinhos Mannen leicht favorisiert.

Ein Fragezeichen steht hinter der wackeligen Defensive, welche die ganze Saison über unnötige Gegentore gefangen hat. Der unbändige Wille zu siegen hat es für United meist herausgerissen. Etwas, das man von dieser Mannschaft seit Jahren kennt.

Paris Saint-Germain


Günstig war die Jagd nach Ruhm und Titeln für Les Parisiens nicht. Sie investierten kräftig in Stars wie Zlatan Ibrahimovic, Javier Pastore, Lucas Moura und Thiago Silva. Das scheint nun Früchte zu tragen.

Rund um die Zukunft von Cheftrainer Carlo Ancelott ranken sich zwar hartnäckig Abschiedsgerüchte, die Situation in der Ligue Un kann dafür jedoch nicht nicht wirklich der Grund sein: Nach dem Sieg gegen Olympique Marseille am Sonntag stehen die Chancen auf die Meisterschaft exzellent. Und am Mittwochabend gibt es in der Coupe de France eine Neuauflage des Duells der beiden Erzrivalen.

Gut stehen die Pariser Chancen auf ein Weiterkommen auch in der Königsklasse. 2:1 gewannen die Hauptstädter beim FC Valencia, und das trotz der roten Karte gegen Torjäger Ibrahimovic in der Schlussphase.

PSG ist ein Klub, der in seiner 43-jährigen Geschichte nur bescheidene Erfolge eingefahren hat. Aber dank der Erfahrung von Spielern wie Ibra oder Thiago Silva kann die Mannschaft nun auch in den entscheidenden Situationen bestehen.

Shakhtar Donetsk


Shakhtar Donetsks Dominanz im ukrainischen Fußball scheint auch in 2012/13 nicht zu enden. Satte 13 Punkte beträgt der Vorsprung an der Spitze der Premier Liga. Und dabei ist die Saison erst an der Halbzeit angekommen. Die Titelverteidigung ist also sehr wahrscheinllich.

Kein Wunder, dass Shakhtar auch im nationalen Pokal der Topfavorit ist. Nach zwei 4:1-Erfolgen (einer davon über Dynamo Kiew) trifft die Lucescu-Elf nun im Viertelfinale nun auf Karpaty Lvi.

Die Leistungen der Ukrainer in der Champions League sind ebenfalls nicht unbemerkt geblieben. Dank starken Vorstellungen schafften sie in einer starken Gruppe das Weiterkommen und eliminierten den Titelverteidiger FC Chelsea.

Nun müssen sie ein 2:2 daheim gegen Borussia Dortmund im Rückspiel wettmachen, um weiter im Konzert der ganz Großen mitzumischen und den Traum von drei Titeln weiterzuträumen.

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