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Der Verteidiger verstand nach seinem Platzverweis die Welt nicht mehr und übte leise Kritik am Schiedsrichter und Mario Gomez. Junuzovic möchte positive Erkenntnisse ziehen.

München. Für Werder Bremen war beim Gastspiel in der Allianz Arena nicht viel zu holen. Sechs Buden gab es vom FC Bayern München. Der Platzverweis von Sebastian Prödl war dabei unter anderem ausschlaggebend. Der Verteidiger war gleich doppelt überrascht, Zlatko Junuzovic will die positiven Erkenntnisse mitnehmen.

Ohne Glück

Der Mittelfeldspieler sah einen guten Start: „Wir haben recht gut angefangen. Mit ein bisschen Glück wären wir in Führung gegangen, aber nach dem 0:1 und 0:2 ist Bayern sehr souverän aufgetreten. Mit einem Mann weniger ist es natürlich umso schwerer. So wie wir angefangen haben, war es sehr positiv“, so Junuzovic.

„Das Resultat in der Höhe war zu vermeiden. Wir müssen jetzt das Positive aus diesem Spiel ziehen und gegen Augsburg umsetzen und schauen, dass wir vielleicht wieder zu Null spielen.“

Unrealistisch

Die derzeitige Tabellensituation ist dennoch nicht aussichtslos, von der Europa League will Junuzovic aber nichts wissen: „Darauf dürfen wir gar nicht schauen, das ist für uns unrealistisch. Wir müssen auf die nächsten Spiele schauen und gegen Augsburg gewinnen. Wir haben jetzt drei Spiele vor der Länderspielpause, da müssen wir voll punkten. Ich glaube, das sind auch machbare Spiele, wo wir Siege einfahren können. Was jetzt zählt, sind die drei Punkte gegen Augsburg.“

Prödl überrascht

Sebastian Prödl verstand nach der Roten Karte die Welt nicht mehr: „Ich versuche nicht, die Situation zu verteidigen. Ich war der Meinung, dass Gomez im Abseits steht. Ich will mich hier nicht von Schuld freisprechen, ich gehe zum Ball und Gomez hebt sehr leicht ab, nachdem er den Ball sich zu weit nach vorne gelegt hat. In vielen Fällen wird das nicht abgepfiffen. Ich hoffe, dass es eine Nachwirkung hat und meine Strafe lindert“, so der Verteidiger.

„Ich war doppelt überrascht, zuerst nach dem Pfiff und dann mit der Roten Karte. Alle waren überrascht, selbst die Bayern. Gomez` einziges Ziel in dieser Situation hat er erreicht. Man kann sagen clever, man kann sagen frech“, übte er Kritik an das Verhalten des Stürmers.

Sportdirektor Thomas Eichin meldete sich ebenfalls zu Wort: „Heute war ein wichtiges Spiel, wo du deine Erkenntnisse ziehen kannst und dir das Bewusstsein holen kannst, das haben wir jetzt nicht geschafft. Wir müssen den Hebel jetzt umlegen und alles in die Waagschale werfen, damit wir gegen Augsburg drei Punkte holen.“

„Da musst du schauen, dass du da einigermaßen vernünftig rauskommst aus der Nummer. Ein 4:1 wäre noch in Ordnung gewesen, wenn wir noch den einen oder anderen Konter setzen, aber das fünfte und sechste Tor war einfach blöd. Das ist unnötig, da muss man sich anders stellen“, so Eichin weiter.

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