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Gute Laune garantiert – Drobny vertritt Adler

Erstmals in dieser Spielzeit wird der Hamburger SV auf Nationaltorhüter René Adler verzichten müssen. Seine Vertretung steht bereit.

Hamburg. Noch vor einigen Tagen bedankte sich René Adler öffentlich bei seinem Kontrahenten für das kollegiale Miteinander – nun darf Jaroslav Drobny auch sein Können auf dem Platz beweisen. Der 33-jährige Tscheche wird im heutigen Duell mit Borussia Mönchengladbach im Tor des Hamburger SV stehen. Sorgen, dass Drobny diese Aufgabe nicht bewältigen kann, gibt es nicht.

„Großes Kompliment für Dich, Drobo“

Auf einem Business-Treff des Vereins hob René Adler die positive Einstellung Drobnys hervor, den er im Sommer von seinem Stammplatz verdrängte. „Du warst einer von denen, die vergangenes Jahr eine ordentliche Saison gespielt haben. Und dann kommt ein anderer und wird dir einfach so vor die Nase gesetzt. Danke, dass Du mich beim HSV so toll aufgenommen hast“, war Adler voll des Lobes. Drobny erwies sich in der vergangenen Spielzeit trotz anfänglicher Schwächen als Rückhalt im Tor des HSV und leistete einen entscheidenden Anteil am Klassenerhalt.

Drobny als Spaßfaktor

Innerhalb der Mannschaft der Hamburger genießt der Torhüter einen äußerst beliebten Status. Immer dort, wo es etwas zu lachen gibt, ist Drobny mit im Spiel. „Ein bekloppter Tscheche, aber ein richtig guter Typ“, sagt zum Beispiel Mannschaftskollege Marcell Jansen. Der loyale Umgang mit seinem Mitstreiter wird auch vom Trainerteam positiv registriert. „Er verhält sich so vorbildlich, dass er es absolut verdient hat, auch mal zu spielen“, wird Thorsten Fink auf hsv.de zitiert. 

Neues Vertragsangebot

Die Verantwortlichen der Hamburger sind deshalb an einer Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrages interessiert. Drobny soll als erfahrener Torhüter hinter René Adler als Nummer zwei bereit stehen. Eine Vertragsverlängerung kann aufgrund der finanziellen Situation des Vereins jedoch nur zustande kommen, wenn der tschechische Nationaltorhüter auf große Teile seines Grundgehalts verzichtet. In den kommenden Wochen wird Sportchef Frank Arnesen die Gespräche intensivieren.

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