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Marc-Andre ter Stegen: „Es gibt keine Ausreden“
41 Stunden nach dem Abpfiff im Borussia-Park müssen die „Fohlen“ schon wieder in der Bundesliga ran. Das wussten sie vorher – und deshalb gibt es auch keine großen Ausreden.
Mönchengladbach. Es geht Schlag auf Schlag für Borussia Mönchengladbach: Dem 3:3 gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag folgte am Donnerstag dasselbe Resultat in der Europa League gegen Lazio Rom. Und nur knapp zwei Tage später muss die Mannschaft von Trainer Lucien Favre wieder in der Liga ran, diesmal beim Hamburger SV. Stressige Tage für die Elf vom Niederrhein.„Nicht lamentieren“
Und weil die Spiele in solch einer schnellen Abfolge auf die Borussia zukommen, wollten sich die Gladbacher Spieler und Verantwortlichen am Donnerstag in der Mixed Zone eigentlich gar nicht lange mit einem Rückblick auf die spannenden 94 Minuten mit dem wechselhaften Spielverlauf aufhalten. Der Blick ging nach vorne – und dort wartet der HSV. „Es gilt auch, nicht großartig zu lamentieren, nachzudenken. Wir haben jetzt 40 Stunden Zeit. In den 40 Stunden müssen wir die vielen positiven Dinge nach vorne kehren“, gab Sportdirektor Max Eberl hinterher die Marschrichtung vor.
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„Nicht lange aufhalten“
Und der folgte unter anderem Torwart Marc-Andre ter Stegen, der bei den drei Gegentreffern der Italiener von seinen Vorderleuten im Stich gelassen wurde. „Alle drei Gegentore hätte man verhindern können. Wir können uns aber nicht allzu lange damit aufhalten, weil wir übermorgen wieder spielen“, meinte der Torhüter nach dem Schlusspfiff. Dass zwischen den beiden Partien nicht einmal zwei Tage liegen, war den Beteiligten schon vorher klar, doch angenehm fanden das die Borussen trotzdem nicht.

Der gute Wille
Als Entschuldigung für einen eventuellen Kräfteverlust und damit eine schwächere Leistung in der Hansestadt wollte Ter Stegen den engen Spielplan aber schon von vornherein nicht gelten lassen. „Es gibt keine Ausreden. Wir werden uns trotzdem top vorbereiten. Wir können noch mal 90 Minuten Vollgas geben und dann haben wir eine Verschnaufpause“, sagte der Torhüter nach dem Abpfiff. Der Kopf ist schon beim Hamburger SV bei den „Fohlen“. Inwieweit die Beine dem guten Willen folgen können, wird man heute sehen.
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