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Etwas zum Festhalten für Borussia Mönchengladbach

Das Gegentor in der Nachspielzeit trübte ein wenig die Stimmung, doch aus dem Unentschieden gegen die Italiener können die „Fohlen“ doch ein paar Dinge mitnehmen.

Mönchengladbach. Als Juan Arango in der 88. Minute in Überzahl das 3:2 für seine Mannschaft von Borussia Mönchengladbach im Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League gegen Lazio Romerzielte, sah alles nach einem perfekten Abend für die Elf vom Niederrhein aus. Gegen ein Top-Team aus Italien winkten ein Heimsieg und damit eine gute Ausgangslage für das zweite Aufeinandertreffen. Doch dann traf Libor Kozak in der 94. Minute zum 3:3 (1:0) für die Gäste – und die „Fohlen“ damit ins Herz. Aber mitnehmen können die Borussen trotzdem etwas.

Mit Höhen und Tiefen

„Es ist vorbei. Wir können es nicht mehr ändern“, hakte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl hinterher in der Mixed Zone den Ärger über den späten Ausgleich schnell ab. „Wir können aber sagen, dass wir mit Lazio Rom, einer Spitzenmannschaft aus Italien, mithalten können“, stellte er mit ein wenig Stolz fest. In einem Duell mit Höhen und Tiefen aus Gladbacher Sicht gab es einige Besonderheiten: Drei Elfmeter bekam der Bundesligist zugesprochen, weil drei Mal ein Borusse bei einer Standardsituation festgehalten wurde.

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Drei Elfmeter

„Ich denke, dass sich Rom sehr naiv angestellt hat in ihrem Zweikampfverhalten“, meinte Eberl nach dem Schlusspfiff. Vielleicht war die konsequente Bestrafung der Textilvergehen der Italiener eine Folge der Rangeleien in der Champions-League-Partie zwischen Celtic Glasgow und Juventus Turin, als der Schiedsrichter noch alles durchgehen ließ und sich damit nicht nur den Unmut der Schotten zuzog. „Ich denke, alle drei Elfmeter waren berechtigt“, sagte Eberl zu den Szenen, die zumindest bei Lazio für Verwunderung und Ärger sorgten.

„Tore, die man verteidigen kann“

Auf der anderen Seite präsentierten sich die Gladbacher vor allem in der Innenverteidigung mit Roel Brouwers und Alvaro Dominguez besonders anfällig. Die drei Gegentore des Bundesligisten fielen allesamt nach Hereingaben von außen, weil in der Mitte ein Defensivmann jeweils seinen Gegenspieler ziehen ließ. „Das sind Tore, die man verteidigen kann, die wir in Zukunft auch verteidigen müssen. Da ist mir auch nicht bange, dass wir das hinkriegen“, sagte Eberl hinterher.

Die Hoffnung lebt

Der Sportdirektor sah die Gegentreffer als Hinweise zur Verbesserung und bemühte sich, nach dem Abpfiff das Positive in den Vordergrund zu stellen. „Die Mannschaft hat wieder einmal große Moral bewiesen und sehr gute Aktionen im Spiel“, meinte er zufrieden – und hielt dann noch das fest, was die Hoffnung für das Rückspiel aus Gladbacher Sicht sein muss: „Wir sind nicht an die Wand gespielt worden.“

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