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Im Abstiegskampf hat sich Nürnberg in der Commerzbank Arena einen wichtigen Punkt gegen Frankfurt gesichert. Die Gäste fanden probate Mittel gegen das Überraschungsteam der Liga.

Frankfurt. Eintracht Frankfurt ist auch weiterhin die Überraschung der Saison 2012/2013, doch mittlerweile gelingt es immer mehr Mannschaften, in der Commerzbank Arena zu punkten. Der 1. FC Nürnberg widmete sich beim 0:0 der Schaltzentrale der Hessen.

Rode und Schwegler aus dem Spiel genommen

Sebastian Rode und Pirmin Schwegler verrichten nicht nur defensiv hervorragende Arbeit, sondern sind vor allem beim Umschalten ein wichtiger Bestandteil des Frankfurter Angriffs. Nach der Balleroberung versuchen sie schnellstmöglich die nötigen Lücken zu finden und Stefan Aigner oder Takashi Inui in Szene zu setzen. Gegen Nürnberg bekamen sie nur selten die Chance dazu. Wann immer sie in Ballbesitz waren, wurden Rode und Schwelger sofort angegriffen.

Das Leiden der jungen deutschen Torhüter - mit Kevin Trapp

Das bestätigte auch Nürnbergs Trainer Michael Wiesinger im Anschluss an die Partie: „Wir machen natürlich eine Analyse und von daher wollten wir natürlich diese zwei Sechser frühzeitig attackieren. Wir wissen, dass es sich um das Herz der Eintracht handelt.“ Der Coach war zufrieden mit dem Punktgewinn, doch auch ihm war klar, dass mehr möglich gewesen wäre. „Unter dem Strich wäre für uns heute mit ein bisschen Effizienz mehr drin. Wir haben Chancen liegen lassen. Das ist ein wichtiger Punktgewinn für uns. Das war ein guter Auftritt“, erklärte Wiesinger abschließend.

Der Fokus lag auf den beiden defensiven Mittelfeldspielern, so dass Alexander Meier etwas mehr Freiräume hatte. In der ersten Halbzeit brachte er sich teils gut in die Partie ein, hatte jedoch am Strafraum kein Glück mit seinen Aktionen. „Heute hat es leider nicht geklappt, aber jeder Punkt hilft uns weiter und das gilt auch für diesen. Es gibt so Tage, an denen nicht so viel läuft. Wenn wir dann noch mit einem 0:0 nach Hause gehen, können wir zufrieden sein,“ erklärte der Topscorer der Hessen.

Angriff harmonierte nicht

Die Eintracht hatte allerdings auch einige Szenen, in denen zumindest ein Torschuss möglich gewesen wäre. Inui vertändelte auf der linken Außenbahn allerdings nicht nur einmal den Ball. Es schien als wüsste er nicht, was zu tun sei. Der Japaner erklärte sich im Anschluss: „Das Timing hat nicht gestimmt, wir haben nicht harmoniert. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir ein Tor erzielen würden. Der Jetlag ist auf diesem Niveau keine Entschuldigung.“

Frankfurt muss nach Dortmund

Armin Veh zeigte sich im Anschluss an die Partie zufrieden mit dem Punktgewinn und blickte bereits auf die schwierige Partie gegen Borussia Dortmund: „Ich hoffe, dass wir nicht dafür büßen müssen, dass sie heute gegen Hamburg verloren haben“, brachte Veh den Saal zum Lachen. Und auch Kapitän Pirmin Schwegler scherzte: „Wir können ja dann in Dortmund gewinnen.“

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