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Viele Chancen, ein Tor und auch nur ein Punkt. Der Hamburger SV war mit seiner Ausbeute beim Auswärtsspiel in Nürnberg nur bedingt zufrieden. Es fehlte die Kaltschnäuzigkeit.

Nürnberg. Die Ansprüche sind schnell gewachsen im Laufe der Saison beim Hamburger SV. Schien es am Anfang der Spielzeit nur darum zu gehen, irgendwie den Abstieg zu vermeiden, schielt man nun immer und immer wieder nach oben. Schon das 1:1 beim 1. FC Nürnberg schien Spielern wie Trainer zu wenig gewesen zu sein.

Überzeugung fehlte erst

So ließ es auch Kapitän Heiko Westermann verlauten, der mit dem Gegentor haderte. „Beim Gegentor stellen wir uns zu naiv an. Jeff rückt auch mit raus und dadurch fehlt uns ein Mann in der Mitte. Das passiert, aber wir hatten trotzdem genug Chancen, das vorne zu entscheiden“, sagte Westermann gegenüber Goal.com. Und fügte im Bezug auf die ersten 45 Minuten an: „In der ersten Halbzeit hat uns die Überzeugung gefehlt. Wir sind enttäuscht, weil das verdiente drei Punkte gewesen wären für uns.“

Minimalziel erreicht

Auch Trainer Thorsten Fink hatte sich in Nürnberg mehr erhofft, zumal sich sein Team über weiter Strecken stabil präsentierte. Auf der nach dem Spiel folgenden Pressekonferenz sagte der Coach: „Ich bin nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Nürnberg war in der ersten Hälfte aggressiver, wir haben aber mit Beginn der zweiten Halbzeit besser gespielt und viele Chance herausgespielt. Davon allerdings auch zu viele ausgelassen. Unser Minimalziel von einem Punkt haben wir aber erreicht.“



Viele Chancen in einer Halbzeit

Den Posten auf der linken Verteidigerposition besetzte Ex-Nationalspieler Marcell Jansen, der sehr viel Potenzial sah, wie er gegenüber Goal.com äußerte: „Nach der Halbzeit haben wir es dann sehr gut gemacht, Wir müssen da weiter Gas geben und wenn uns das gelingt, haben wir sehr gute Chancen. In der ersten Halbzeit haben wir nicht genug auf den Abschluss gebrannt, doch das hat sich geändert. Wir haben uns hervorragend bewegt in der zweiten Halbzeit, haben den Ball laufen lassen.“

Worum es geht, brachte Jansen auf den Punkt: „Unser Spiel ist darauf angelegt, auf den Moment zu warten. In der zweiten Halbzeit haben wir gesehen, wie viele Chancen wir uns in einer Halbzeit herausspielen können. “ Auch persönlich zeigte sich der Linksverteidiger durchaus zufrieden. „Ich persönlich habe mich super gefühlt. Wenn wir so spielen wie heute, ist das genau meine Position. Ich kann attackieren, bin viel gerannt - es hat sehr viel Spaß gemacht“, so Jansen.

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