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Der Belgier freut sich auf Pep, will aber nicht von der Zukunft sprechen. Die Bayern sind „genervt“, voller Vorfreude und voller Respekt gegenüber Jupp Heynckes.

München. Das Thema wird jetzt wahrscheinlich so lange hochgekocht und gepusht, bis Pep Guardiola tatsächlich auf der Bank des FC Bayern sitzt. Am Samstag ging die Bundesliga wieder los und es fiel schwer, nicht an Pep zu denken. Die Spieler wollen nicht über den Spanier sprechen, aus Respekt zu ihrem Trainer. Javi Martinez hat Bedenken, ob wir beim Rekordmeister einen ähnlichen Spielstil erleben werden. Auch Thomas Müller ist gespannt.

Van Buyten stolz

Der Belgier startete gleich mit einem Statement: „Wir sind stolz, weil es einer der Besten, wenn nicht sogar der beste Trainer ist, und er geht auch zum besten Verein natürlich“, so der Innenverteidiger. „Aber das liegt noch in der Zukunft, momentan haben wir gut gearbeitet und wollen die Rückrunde genauso gut spielen wie die Hinrunde. Von der Zukunft wollen wir nicht so viel sprechen.“

Franck Ribery teilt diese Meinung - wie jeder Bayern-Spieler musste auch er sich zu Pep äußern: „Wir sind sehr zufrieden, das ist gut für uns, aber ich glaube, wir müssen uns jetzt auf die nächsten vier Monate mit Jupp Heynckes konzentrieren. Wir wollen alle helfen, Meister mit ihm zu werden. Das ist wichtig für ihn. Ich verstehe mich sehr gut mit ihm und bin auch traurig, dass er nach vier Monaten geht, aber das ist Fußball.“



Auch Toni Kroos fand deutliche Worte in Richtung der Medien: „Wir sollten da ein bisschen Respekt aufbringen, wir reden hier gegen die Leute, die hier arbeiten, und wollen mit allen zusammen Erfolg haben.“

„Natürlich ist das ein großer Name, der die beste Mannschaft der Welt trainiert hat und viel Erfolg hatte, das ist für die Bundesliga sicher gut, aber aktuell finde ich, dass die Aufmerksamkeit denen gehören sollte, die hier gute Arbeit machen“, legt er den Fokus auf die Gegenwart.

Kein Gedanke an Pep

„Er hat einen großartigen Fußball geschaffen. Wir haben tolle Spieler, aber es wird schwierig sein, das zu erreichen, was er in Barcelona getan hat.“

          - Javi Martinez -


Doch nicht jeder konnte es mit sich vereinbaren, die Standard-Antwort abzuliefern:  „Ich glaube nicht, dass
irgendein Spieler in den letzten Tagen an Pep Guardiola gedacht hat, außer er schlägt die Gazzetten auf, dann hat er Neuigkeiten gelesen, die jeder schon wusste. Man registriert, dass es für die Bundesliga und den FC Bayern ein vermeintlich guter Fang ist. Wie die Ergebnisse sein werden, weiß keiner“, ließ Thomas Müller verlauten.

Robben überrascht

Auch der Niederländer bekam das Interesse des Spaniers an der Premier League mit: „Ich war ein bisschen überrascht, dass es so schnell gekommen ist. Ich habe einen Tag vorher gelesen, dass er sich freut, mal in der Premier League zu arbeiten, und am nächsten Tag ist er unser neuer Trainer, das war ein bisschen überraschend, aber schön.“

Endlich wieder Titel

Trotz überraschender Meldung ist der Fokus von van Buyten ein anderer: „Wir sind Profis und müssen damit umgehen, egal was passiert. Im Fußball geht alles sehr schnell, jetzt wissen wir es, aber für uns soll das nichts anderes heißen. Wir wollen feiern, das konnten wir zwei Jahre nicht. Eine Saison zu spielen und am Ende nichts gewinnen, ist bitter, das wollen wir nicht mehr erleben.“

Man kann nicht sagen, dass die Spieler des FC Bayern wirklich genervt waren, schließlich wollte und konnte sich jeder zu dem Thema der Woche, oder vielleicht des Jahres, äußern und fand auch positive Worte. Die Profis wirkten weder gereizt noch gelangweilt – schließlich hat der Guardiola-Hype gerade erst angefangen.

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