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Der Franzose sah eine schwache erste Hälfte und einen guten Gegner aus Fürth. Seine Kollegen machen sich dagegen keine Sorgen.

München. Zugegeben, es war kalt, sehr kalt in der Allianz Arena. Das merkte man auch auf dem Spielfeld. Der FC Bayern benötigte mehr als eine Halbzeit, um die Betriebstemperatur im Ansatz zu erreichen. Das sehen auch Franck Ribery, Dante und Co. so. Besonders mit dem ersten Durchgang war der Franzose nicht zufrieden.

Heynckes kaum zu sehen

Trainer Jupp Heynckes sah man nur ganz selten von seiner Trainerbank aufspringen, an der fehlerlosen Leistung seiner Bayern kann das nicht gelegen haben: „Man hat gesehen, heute war das nicht das ganz große Bayern, es war genug, um zu gewinnen. Das wird nicht jedes Mal so sein, aber es war wichtig, dass wir wieder anfangen“, resümierte Daniel van Buyten, der am Samstag von Beginn an ran durfte.

„Man sieht, es ist Bundesliga und es sind keine Freundschaftsspiele mehr. Der Gegner stellt sich wieder sehr tief rein, ist sehr aggressiv und lässt kaum Räume.“

Neben dem Belgier agierte, wenig überraschend, Dante. Der Brasilianer wirkte so entspannt wie auf dem Rasen: „Das ist normal, ich glaube, dass jede Mannschaft so ein, zwei Spiele braucht. Wir haben nicht so gespielt wie in der Hinrunde, aber das wird noch kommen. Ich sehe da kein Problem.“



Ribery lobt Fürth

Franck Ribery sah das ähnlich: „Mit der ersten Halbzeit waren wir nicht zufrieden. Kein Rhythmus, zu langsam. Die zweite Halbzeit war viel besser. Fürth hat gut gespielt und stand kompakt. Das erste Spiel nach dem Urlaub ist auch schwierig, aber wir haben gewonnen und nehmen drei Punkte mit“, lobte der Franzose den Gegner. Fürth stand in der Tat tief in der eigenen Hälfte und beschränkte sich auf Konter, die meistens schon an der Mittellinie zu Ende waren.

Javi Martinez spielte 90 Minuten durch und lieferte eine stabile Leistung ab, der Spanier fühlt sich immer wohler und steigert sich: „Die Leute, die mich kennen, unterstützen und loben mich. Ich bin hier sehr glücklich.“ Dabei beschäftigt ihn noch seine alte Liebe: „Ich schaue mir die Spiele von Bilbao an, wann immer es möglich ist und ich hoffe, dass es bald besser läuft, denn ich habe viele Freunde dort.“

Thomas Müller bewertete die Partie noch pragmatischer: „Für mich ist wichtig, dass wir gewonnen haben. Es gibt nicht viel Bemerkenswertes über das Spiel zu sagen, wir haben 2:0 gewonnen, nächste Woche ist wieder ein anderes Spiel.“ Steigern werden sich die Bayern ohne Frage, vielleicht auch bei Temperaturen, die nicht jenseits des Gefrierpunktes liegen.

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