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Weil die Kassen leer und der Gehaltsetat zu hoch ist, muss der Hamburger SV sparen. Sportdirektor Frank Arnesen möchte den Kader in der Winterwechselperiode verkleinern.

Hamburg. Die Zahlen sind nicht dramatisch, Grund zur Sorge besteht trotzdem. Dem Hamburger SV droht auch im laufenden Geschäftsjahr ein Verlust. Den größten Aufwand in der Bilanz stellt der Gehaltsetat der Bundesligamannschaft, den der Vorstand um mehrere Millionen Euro senken möchte.

Hannover-Deal geplatzt: Kacar darf trotzdem gehen

Fast vier Millionen hätte Frank Arnesen mit dem Verkauf von Gojko Kacar durch die Einsparung des Gehaltes und der Ablösesumme eingenommen. Medienberichten zufolge soll der Aufsichtsrat dem Dänen 6,4 Millionen Euro als Ziel für die Wintertransferperiode aufgegeben haben. Der Transfer des Serben scheiterte jedoch an den Gehaltsvorstellungen – Hannover wurde anderweitig auf dem Transfermarkt tätig.

Als weiterer Streichkandidat gilt Marcus Berg. Dem Schweden sollen Angebote aus seiner Heimat, Spanien und Belgien vorliegen. Der FC Brügge scheint von einer Verpflichtung nicht abgeneigt. Mit guten Leistungen im Trainingslager scheint der 26-jährige seine womöglich letzte Chance beim HSV nutzen zu wollen. In einem Interview bekräftigte Berg seinen Wunsch, in Hamburg zu bleiben.

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Nichts Neues bei Tesche – Skjelbred nach England?

Cheftrainer Thorsten Fink setzte vor dem Trainingslager in Abu Dhabi ein Zeichen, als er Gojko Kacar und Robert Tesche aus dem Kader strich. Keine einfache Situation für die Spieler, die sich fortan keine Hoffnungen mehr auf einen Durchbruch bei den Rothosen machen dürfen. Tesche muss sogar darum bangen, weitere sechs Monate auf der Tribüne zu verbringen. Für den 25-jährigen gibt es keine Anfragen.

Derweil könnte Per Ciljan Skjelbred Geld in die Kassen des HSV spülen. Der Norweger steht auf der Einkaufsliste von Norwich City. Trotz guter Leistungen in der Hinrunde, als Skjelbred aufgrund von mehreren Verletzungsausfällen in die Mannschaft rückte, wird Arnesen dem 25-jährigen keine Steine in den Weg legen. Bis zu einer Millionen Euro steht als Ablösesumme im Raum.

Parma an Sala interessiert – Überangebot an Verteidigern

Auch Ivo Ilicevic dürfte den Verein bei einem passenden Angebot verlassen. Der Kroate kam für vier Millionen Euro vom 1. FC Kaiserslautern, Verletzungen verwehrten dem Dribbler jedoch die Chance auf einen Stammplatz in der Mannschaft von Thorsten Fink. Für die Position des Innenverteidigers herrscht mit Westermann, Mancienne, Scharner, Bruma und Rajkovic indes ein Überangebot. Letzterer soll in Verhandlungen mit 1899 Hoffenheim stehen.

Italienische Medien berichten unterdessen von einem Interesse des FC Parma an Jacopo Sala. Scouts sollen den Mittelfeldspieler in den nächsten Tagen genau beobachten, ehe konkrete Verhandlungen aufgenommen werden. Von einer Leihe würden beide Seiten profitieren, zumal sich Sala auf seiner Position großer Konkurrenz stellen muss.

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