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„Alle in die Halle“ heißt es jedes Jahr im Januar in der Hauptstadt, wenn sich sechs Klubs mit ihren ehemaligen Spielern zum Stelldichein treffen. Dieses Jahr war Goal.com dabei

Berlin. Bernd Schneider, Michel Salgado und Dariusz Wosz, das sind einige der Stars der diesjährigen Edition des Flexstrom-Cups. Jedes Jahr im Januar verzaubern ehemalige Bundesliga-Spieler die Fans in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Die gesamte Hauptstadt freut sich auf dieses besondere Ereignis, wenn die Spieler ihr Können auf dem etwas kleineren Feld beweisen.

Begeisterung in Berlin

Bereits auf dem Weg in die Halle war es den Fans anzumerken, dass sie sich auf dieses spezielle Event freuen. Es war mal wieder ausverkauft und von einer ganz besonderen Stimmung geprägt. Auf den Rängen gaben sowohl Hertha-Fans, wie auch Anhänger der Eisernen aus Köpenick von der ersten bis zur letzten Minute ihr Bestes. Das Programm wurde von den Veranstaltern bunt gestaltet: Es gab zahlreiche Gewinnspiele und es war nahezu immer möglich, Autogramme von den gwünschten Spielern zu holen, da jeder die Möglichkeit hatte, sich unmittelbar an den Spielfeldrand zu begeben.

Leverkusen verteidigt Titel

Spielerisch hat das Turnier alles andere als gut angefangen, als sich Leverkusen und Mönchengladbach mit einem müden 1:1-Remis trennten. In der Gruppenphase gab es zwei Highlights: Zum Einen den 4:3-Erfolg von Real Madrid gegen Bayer Leverkusen und den Derby-Erfolg der Hertha gegen Union Berlin. Besonders das Stadtderby sorgte auf den Rängen für jede Menge Stimmung, da die Halle mit vielen Unionern und Herthanern gefüllt war, die immer wieder lautstark ihr Team anfeurten.

Im Halbfinale gelang den Unionern beinahe eine große Überraschung, als sie eine Minute vor Spielschluss gegen Real Madrid führten, dann aber Sekunden vor Schluss einen Gegentreffer zum 2:2-Ausgleich hinnehmen mussten. Die Königlichen, mit Salgado und Pavon im Team, überzeugten bis zum Finale, wo sie gegen Leverkusen nach dem Elfmeterschießen den Kürzeren ziehen mussten - Carsten Ramelow, WM-Teilnehmer 2002, verwandelte für die Werkself den entscheidenen Strafstoß zum Turnier-Triumph. Vor dem Finalspiel gab es allerdings für die Berliner erneut das Spiel der beiden Hauptstadt-Klubs. Diesmal setzte sich Union nach starken 20 Minuten knapp mit 3:2 durch und belegte somit den 3. Platz. Als bester Spieler und erfolgreichster Torschütze wurde die Zaubermaus Dariusz Wosz gewählt.

Pure Freude bei den Spielern

Es macht riesig Spaß mit den früheren Kollegen vor dieser guten Kulisse in Berlin wieder gemeinsam spielen zu dürfen. Die Halle ist ausverkauft und die Zuschauer erwarten viel von uns, wir bemühen uns dabei natürlich das Beste zu geben“, brachte der Weltmeister von 1990, Guido Buchwald, die Teilnahme am Turnier gegenüber Goal.com auf den Punkt. Der ehemalige Stürmer der Nationalmannschaft Oliver Neuville freute sich nicht nur seine Gladbacher Kollegen zu sehen, sondern auch seine früheren Mitspieler aus Leverkusen, wo er zwischen 1999 und 2004 spielte: Es ist schön auch mal gegen seinen ehemaligen Verein zu spielen, wie es bei mir und Leverkusen der Fall ist. Da trifft man seine alten Mitspieler und es macht einfach viel Spaß.

Der junge Andreas Hinkel, der mit seinen 30 Jahren als jüngster Teilnehmer anwesend war, sprach vor dem Turnier von einer großen Ehre, seinen früheren Klub VfB Stuttgart bei diesem Hallen-Turnier repräsentieren zu können: Das war meine erste Erfahrung. Es ist schön, diese Traditionsmannschaft repräsentieren zu dürfen und hier zu spielen.

Im nächsten Jahr findet der Cup wieder statt und dann heißt es schon zum 5. Mal in der Hauptstadt: Alle in die Halle.

EURE MEINUNG: Wen würdet ihr gerne im nächsten Jahr beim Budenzauber in Berlin sehen?


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