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Von Zlatan über Super Mario bis hin zu all den Messi-Huldigungen: Hier sind die besten Sprüche des Fußball-Jahres 2012!

Immer mehr Kameras, Berichterstattung rund um die Uhr - nicht jeder mag das gutheißen, doch ein netter Nebeneffekt ist die Tatsache, dass kaum ein Statement verloren geht, und manch ein Klassiker findet dabei seinen Weg in die Annalen.

Und langsam neigt sich 2012 seinem Ende entgegen. Grund genug für Goal.com, Euch rückblickend die Perlen des letzten Jahres zu präsentieren!

TAGESGESCHÄFT


'Kojak' hat mich nie angerufen. Ich finde das lustig: Die Jungs sind gerade aufgewacht. Sie haben Thiago Silva für 45 Millionen verkauft, jetzt wollen sie bei uns wildern. Gut, wenn sie 25 oder 30 Millionen bieten würden, aber was ich gehört habe, waren es müde fünf oder sechs...Galliani sollte zum Film gehen und uns nicht belästigen.“

- Montpelliers Präsident Louis Nicollin war nicht gerade beeindruckt vom Versuch der Rossoneri, Mapou Yanga-Mbiwa zu verpflichten und verglich den Vizepräsident mit dem glatzköpfigen Hauptdarsteller der Krimiserie aus den Siebzigern.


Pele meinte, um einen Elfmeter so wie ich zu schießen, muss man entweder ein Genie oder ein Schwachsinniger sein. Ich sehe mich eher als Schwachsinnigen.“

- 2012 gab es einige, die den Chip-Elfer im Panenka-Stil versuchten, und der Erfinder, darauf angesprochen, blieb im Hinblick auf seine Verdienste in dieser Hinsicht bescheiden.


Ich mag Balotelli: Er ist noch durchgeknallter als ich. Er kann den Siegtreffer erzielen und anschließend das Hotel in Brand setzen.

- Zlatan adelt Balotelli - in klassischer Ibra-Manier.


„Sie brauchen Geld, um Balzaretti zu kaufen...Milan kann sich morgens nicht einmal ein Brötchen kaufen, wen sollen sie also holen?“

- Palermos Präsident Maurizio Zamparini erinnert die Rossoneri an ihre finanziellen Schwierigkeiten.

KONFLIKTE


Lass uns rausgehen und das wie Männer klären

- Scheint, als ob Ukraine-Coach Oleg Blochin nicht unbedingt in der Stimmung war, die Fragen eines Journalisten nach der EM-Niederlage gegen England zu beantworten.


Er hätte tot sein können!

- Sir Alex Ferguson war nicht begeistert von Ashley Williams' 'schändlicher' Entscheidung, den Ball aus wenigen Zentimetern an den Hinterkopf von Van Persie zu hämmern..


Die Leute werden Sch*** über uns erzählen, als ob wir Sch*** seien, und dass der Trainer gehen soll, aber das ist Bulls***

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Readings Jimmy Kebe wählt die emotionale Variante, um mitzuteilen, dass er noch immer an seinen Verein glaubt.


Montpellier französischer Meister? Wenn ich Marseille, Paris, Lyon, Lille oder Rennes wäre, würde ich mir eine Wurst in den Hintern schieben! Wie peinlich!

-
Montpelliers Besitzer Louis Nicollin kann seine Freude kaum verhehlen, nachdem sein Klub die Großen des Landes auf dem Weg zum Titel  2011/12 allesamt hinter sich ließ.


Wenn es nach mir ginge, würde ich [Juventus' dritten goldenen Stern] Moratti an die Stirn nageln!

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Der ehemalige Juventus-Boss Luciano Moggi hat eine eigene Meinung zum '30sten' Scudetto des Klubs.


Wenn Pele denkt, er sei der Beethoven des Fußballs, bin ich Ronnie Wood, Keith Richards und Bono, weil ich so leidenschaftlich bin.

-
Diego Maradona setzt seinen Krieg der Worte um den Rang des besten Fußballers aller Zeiten unbeirrt fort.

SPEZIELLE TYPEN


Wenn ich treffe, jubele ich nicht, weil das mein Job ist. Wenn ein Briefträger die Post bringt, jubelt er dann?

- Super Mario in typischer Manier auf die Frage, warum er so emotionslos reagiert hat, nachdem er für ManCity traf


Gefühle sind in meinem Berufsprofil nicht vorgesehen.

- Philadelphia Union-Trainer Peter Nowak verteidigt seine Entscheidung, Sebastien Le Toux, den ewigen Topscorer und Fanliebling des Klubs gehen zu lassen.


„Ich bin gegen all diese Anti-Fußballer, die glauben, wenn man tonnenweise Bücher gelesen habe oder kulturbewusst sei, wäre das Klugheit. Ich spreche Französisch, Spanisch, Englisch und habe angefangen, Chinesisch zu lernen. Scapins Streiche, der Satz des Pythagoras oder Shades of Grey –  das brauche ich nicht.“

- Nicolas Anelka hält die Fahne des letzten Fußball-Intellektuellen hoch


„Ich habe diese Woche gehört, dass Gary Teil eines Unternehmens ist, das ein neues Hotel in Manchester baut. Was bringt das England und Roy Hodgson?“

- Carlos Tevez findet, dass Gary Neville sich nur auf einen Job konzentrieren sollte.

LEO IN SEINER EIGENEN LIGA


 „Messi ist der beste Spieler der Welt, und es wirkt fast, als sei er von einem anderen Planeten...es ist sehr schwer, ein weiteres Adjektiv zu finden, um Lionel zu beschreiben. Man weiß nie, ob man ihn in Bestform sieht oder ob er sein Toplevel schon erreicht hat, weil er in einer eigenen Liga spielt.“

- Argentiniens Coach Alejandro Sabella ringt nach Worten beim Versuch, das unfassbare Jahr seines Kapitäns zu beschreiben.


„Wir reden hier über 88 Tore, als ob das normal sei – was er vollbracht hat, ist unglaublich. Messi wurde vom Zauberstab berührt.“

- Seinem Teamkollegen Javier Mascherano sind immerhin ein paar eingefallen...


„Glückwunsch an Messi. Er ist einfach hypnotisch. Was er tut, ist unglaublich.“

- Auch Arsene Wenger ist beinahe sprachlos.


„Ein Fußballer hat seine beste Phase normalerweise zwischen 25 und 29, also glaube ich nicht, dass ich mein volles Potenzial schon gezeigt habe. Wir können nicht alle Lionel Messi sein, auch wenn wir wollen.“

- Ryan Babel sieht noch eine Perspektive für sich beim Rückblick auf seine schwache Zeit in Liverpool, obwohl: Ob das ihn selbst wirklich aufbaut?


„Es wäre reine Sympathie, wenn man für einen Anderen als Messi votieren würde. Es gibt keine Chance, dass Messi den Preis nicht gewinnt.“

- Choi Kang-Hee scheint eine Ahnung zu haben, wen er für den Ballon d'Or wählen würde.


„Der Ball ist für ihn wie ein Extra-Knochen in seinem Körper, und er rennt mit Ball so, als ob er ihn gar nicht dabei hätte...Die einzige Art ihn zu stoppen ist, ihn zu treten.“

- Carlos Bilardo baut weiter an seinem Denkmal als Fußball-Philosoph

KRITISCHE GEISTER


„Das IOC? Keine Transparenz! Sie verwalten ihr Geld wie eine Hausfrau.“

- FIFA-Präsident Sepp Blatter hebt den „Glashaus-Steine“-Spruch auf eine ganz neue Qualitätsstufe


„Michel Platini ist nicht befreundet mit Mino Raiola. Der französische UEFA-Präsident ist ein Mafia-Boss. Platini hat nie etwas Wichtiges für den Fußball getan. Wenn er genug Schneid hätte, würde er die UEFA verändern.“

- Berater Mino Raiola schlägt in rhetorischer Manier zurück, die seinem Klienten Ibrahimovic sicher gefallen würde.


„Statistiken sind wie Miniröcke - sie zeigen nicht alles“

- Galatasaray-Coach Fatih Terim, vor der CL-Begegnung mit Cluj auf die miese Heimbilanz seiner Mannschaft angesprochen, hat einen interessanten Vergleich parat.


„Es gibt für Diskriminierung keine Entschuldigung...Homosexuelle können nicht Teil von Fußballmannschaften sein. Die Spieler duschen nackt! Ich liebe Homosexuelle, aber ich würde nie einen beschäftigen. Nimm einen in dein Team – und du wirst nie wieder siegen.“

- Steaua-Besitzer Gigi Becali erinnert uns daran, dass Fußball für alle da ist.


„Mein Vater war besser als Pele...ich hoffe, dass er eines Tages mit mir spricht.“

- Diego Maradona Junior mit einem Versuch, die Kommunikation zu Diego Senior wiederzubeleben.


WÜNSCHE


„Wenn ich zu Milan gehen würde, könnte mir das die Tür öffnen zu großen Vereinen wie Real Madrid und Barca“

- QPR-Spielmacher Adel Taarabt ist für alles offen.


„Es gibt einen Nichtangriffspakt zwischen Real Madrid und Atletico, also denke ich, Falcao ist eine verbotene Frucht.“

- Jose Mourinho mal ganz friedliebend


„Arsenal ist eins dieser Teams, die dich träumen lassen.“

- Demba Ba, derzeit Newcastle, ist immerhin ehrlich.


„Es ist der Traum eines jeden Spielers, das Trikot von Barcelona zu tragen.“

- Als wir das letzte Mal nachgeschaut haben, schlief Thiago Silva noch friedlich im PSG-Jersey...


„Mein Traum ist es, in Spanien zu spielen“

- Anderlechts Lucas Biglia ist da etwas weniger wählerisch


UNVERGESSEN


„Die Opfer und Überlebenden haben nicht nur am 15. April 1989 in Sheffield gelitten, sondern auch die zwei Jahrzehnte danach: Daran, dass sie verleumdet wurden von denjenigen, die ihre Macht und Position missbraucht haben.“

- Liverpools Kapitän Steven Gerrard am Ende des Jahres, in dem endlich ein entscheidender Schritt nach vorn gelang für die, die nie aufgehört haben, nach der Hillsborough-Katastrophe für Gerechtigkeit zu kämpfen.


„Ich sagte: 'Ich hörte, Sie seien ein sehr guter Fußballer', und er antwortete: 'Ich versuche es'“

Der Kardiologe Dr. Andrew Deaner, der mit Fabrice Muamba nach dessen minutenlangem Herzstillstand auf dem Spielfeld im Krankenhaus sprach. Muamba überlebte wie durch ein Wunder.


„Ich widme die Tore heute meiner Familie und danke Euch allen für die vielen Beileidsbekundungen, die mich erreicht haben. Die Lücke [die mein Stiefvater hinterlässt] ist nicht zu füllen.“

- Ronaldinho erinnert uns daran, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt als Fußball, doch dass Fußball uns helfen kann, die schwersten Momente zu überstehen. Der Brasilianer verlor am 5. Oktober seinen Stiefvater durch einen Herzinfarkt, schoss anschließend drei Tore und brach in Tränen aus.


„Schaut mich an. Ich habe mit 42 einen Asien-Titel geholt...Ich möchte ein großes Dankeschön an Singapur aussprechen dafür, dass ich die Gelegenheit bekam, im Nationalteam zu spielen. Es war mir eine Ehre.“

- Aleksander Duric kann's immer noch.

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