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„Sechs, setzen!“ Wer hat als Schüler diesen Satz nicht schon einmal gehört? Goal.com stellt das Zwischenzeugnis der Hinrunde aus. Heute ist die TSG 1899 Hoffenheim dran!

Verein: TSG 1899 Hoffenheim
Bundesliga: Platz 16
DFB-Pokal: 1. Runde

Zielsetzung: Die TSG 1899 Hoffenheim startete mit hohen Erwartungen in die neue Bundesliga-Saison. Doch schon schnell musste man sich von höheren Zielen verabschieden. Über 13 Millionen Euro investierte der Klub in neue Spieler, für rund 20 Millionen Euro wurden Spieler verkauft. Das große Ziel lautete: Europa, wir kommen! Auch im DFB-Pokal wollte man weit kommen.

LIGA & POKAL: ungenügend (6)

Im Pokal schon in der ersten Runde ausgeschieden, verlief auch der Bundesliga-Start alles andere als nach Plan. Die TSG 1899 Hoffenheim hat es in der kompletten Hinrunde nicht hinbekommen, einen eigenen Spielstil zu entwickeln, der den Gegner unter Druck und an den Rand einer Niederlage bringen könnte. 17 Spiele, drei Siege, drei Unentschieden und elf Niederlagen - zudem mit 41 Gegentreffern die schlechteste Abwehr der Liga.



UNTERHALTUNG: noch mangelhaft (5-)

Nur 23 Tore erzielt und satte 41 Gegentreffer kassiert. Die Hoffenheimer haben vor allem zu Hause kaum für Unterhaltung gesorgt. Die Zuschauer sahen stets eine schwache TSG-Elf, die das eigene Publikum nicht begeistern und mitreißen konnte.

TRANSFERMARKT: mangelhaft (5)

Über 13 Millionen Euro investierte der Klub in neue Spieler, für rund 20 Millionen Euro wurden Spieler verkauft. Ob Patrick Ochs, Tim Wiese, Eren Derdiyok, Chris, Takashi Usami, Stephan Schröck oder Matthieu Delpierre - sie alle kamen im Sommer nach Hoffenheim und sie alle konnten dem Team nicht weiterhelfen. Einzig Joselu wusste, mit Abstrichen, in einigen Phasen zu überzeugen.

Abgänge, wie Gylfi Sigurdsson, Edson Braafheid, Ryan Babel, Isaac Vorsah Chinedu Obasi, Peniel Mlapa, Tom Starke oder Andreas Ibertsberger, waren zwar angebracht, konnten im Team aber nicht mit gutem/besserem Ersatz ersetzt werden.



TRAINER & UMFELD: mangelhaft (5)

Im Umfeld der Hoffenheimer wurde es von Woche zu Woche turbulenter. Ein neuer Manager wurde verpflichtet und mit Markus Babbel hatten die 1899-Profis lange Zeit einen Trainer, der keinen Erfolg mit ihnen hatte. Die logische Konsequenz: Der Druck auf Babbel erhöhte sich fast täglich, bis die Reißleine gezogen wurde. Zwei Spieltage vor der Winterpause musste der Ex-VfB-Coach gehen, doch die TSG blieb weiterhin auf dem absteigenden Ast.

DIE STURMHOFFNUNG
MUSS BESSER WERDEN
DER NEUE TRAINER


GESAMTNOTE: noch mangelhaft (5-)

„Hoffenheim hoffnungslos katastrophal“, beschreibt die Hinrunde wohl am besten. Die Rückrunde kann und muss nur besser werden. Platz 16 nach 17 Spieltagen heißt aktuell Relegation und das kann nicht im Sinne der TSG sein. Die Konkurrenz ist groß und daher werden die kommenden 17 Saisonspiele echte Endspiele für das Team vom neuen Trainer Marco Kurz.

EURE MEINUNG: Welchen Tabellenplatz belegt Hoffenheim zum Saisonende?

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