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Kurz bevor die Ligue 1 in ihre vergleichsweise kurze Winterpause geht, präsentiert euch Goal.com elf herausragende Akteure der Hinrunde.

Während die Bundesliga bereits ihre Winterpause begonnen hat, wird in Frankreich am Wochenende noch einmal gespielt, bevor auch dort bis zum 12. Januar pausiert wird. Dies gibt uns die Gelegenheit für einen kurzen Überblick jener Spieler, die in dieser Hinrunde in der Ligue 1 besonders überzeugt haben.

In der Goal.com-Elf der Hinrunde dominieren Blöcke jener Teams, die in der Tabelle ganz oben stehen, allen voran Paris Saint-Germain und Olympique Lyon.

Im Tor steht Salvatore Sirigu, Keeper der besten Abwehr der Liga. Mit PSG kassierte er bisher lediglich zwölf Gegentore, spielte elf Mal zu Null. Erwähnenswert aber auch die konstant guten Leistungen von Steve Mandanda (Marseille) sowie Remy Vercoutre. Letzterer ließ Lyons Hugo Lloris kaum vermissen. Auch der Ex-Freiburger Simon Pouplin zeigt nach seiner langen Verletzungspause in Sochaux wieder, was in ihm steckt.

Sirigus Teamkamerad Thiago Silva spielte ähnlich exzellent wie in Mailand. Nach seinem Wechsel im Sommer brauchte der brasilianische Nationalspieler zwar einige Wochen zur Eingewöhnung, liefert seitdem aber tadellose Leistungen, bekam von Trainer Ancelotti auch bereits die Kapitänsbinde anvertraut.
Neben ihm in der Innenverteidigung steht Mapou Yanga-Mbiwa. Obwohl Titelverteidiger Montpellier in Liga wie Champions League weit hinter den Vorjahresleistungen zurückhängt, behielt der französische Nationalspieler großteils seine Form. Zum Ende der Hinrunde geht es nun auch für sein Team langsam aber sicher bergauf. Die Rechtsverteidigerposition nimmt Toulouses Serge Aurier ein. Seine umfangreichen Offensivqualitäten haben einen hohen Wert für den ansonsten im Angriff oft schwachen TFC. Links findet sich Bordeauxs Benoit Tremoulinas, manchem noch aus den Duellen mit dem FC Bayern München vor wenigen Jahren bekannt. Erwähnenswerte Leistungen zeigten in dieser Hinrunde zudem Aurelien Chedjou (häufig der einzige überdurchschnittliche Spieler beim OSC Lille), Anthony Reveillere (Lyon) und Samuel Umtiti (ebenfalls Lyon).

Das Mittelfeld wird folgerichtig von Lyon dominiert. War es doch auch dieses, welches maßgeblich zu OLs starker Hinserie beitrug.  Neben Clement Grenier waren vor allem Maxime Gonalons und Steed Malbranque herausragend. Ersterer bestätigte sein großes Potenzial, während letzterer, eigentlich schon im Herbst seiner Karriere, alle überraschte. Malbranque, ein Enigma, das kaum mit Journalisten spricht und über den generell wenig bekannt ist, legte teilweise Weltklasseleistungen im defensiven Mittelfeld hin, ordnete das Spiel, gewann unzählige Zweikämpfe und half im Spielaufbau. Den dritten Platz im Mittelfeld unserer Elf nimmt Blaise Matuidi ein, nicht nur der einzige Franzose mit einem Stammplatz bei Paris Saint-Germain, sondern vielleicht auch hinter Ibrahimovic der wichtigste Spieler des Teams. Von allen Seiten mit Lob überhäuft, sehen ihn manche auf einem Niveau mit Claude Makelele in dessen Blütezeit. Weitere Spieler, die in der Hinrunde im Mittelfeld überzeugten: Benjamin Nivet (regelmäßig der beste Mann bei Aufsteiger Troyes), Alain Traore (hat großen Anteil an der guten Platzierung von Lorient. Während seiner Verletzung ging bei seiner Mannschaft nur wenig), Ludovic Obraniak (Bordeaux), Remy Cabella (Montpellier).

Im Sturm ist die Nominierung von Zlatan Ibrahimovic selbstverständlich. Mit 17 Toren in 15 Spielen hat der Schwede die französische Liga im Sturm erobert und ist mit Abstand ihr größter Star und bester Spieler. Doch nicht nur das, Ibrahimovic hat praktisch ganz Frankreich erobert, ist kulturell omnipräsent, „zlatinisieren“ ist zu einer neuen, gängien Wortschöpfung geworden. Während Ibrahimovics Rot-Sperre gelang seinem Team nur wenig, mehrere Spiele wurden nur durch Einzelleistungen von ihm entschieden. Eine Stufe darunter, aber immer noch sehr gut: Bafetimbi Gomis von Lyon. Im Sommer noch kurz davor, den Verein zu verlassen, hat der Stürmer seine Form wiedergefunden, gekrönt durch einen Hattrick beim 4:1-Auswärtssieg gegen Olympique Marseille. Komplettiert wird die Elf durch Pierre-Emerick Aubameyang. Trotz leichtem Formrückgang in den letzten Wochen spielte der Gabuner insgesamt eine hervorragende Hinrunde. Erwähnenswert zudem natürlich Andre-Pierre Gignac, welcher vor seiner langen Verletzungspause auf einem Niveau mit Ibrahimovic agierte und großen Anteil am grandiosen Saisonstart Marseilles hatte. Zudem Foued Kadir, welcher mit seinen Mitspielern Danic und le Tallec ein ums andere Mal ein Valencienner Offensivfeuerwerk abbrannte. Auch Aliadiere von Lorient hat eine Nennung verdient.

SIRIGU
PARIS SG
Spiele: 16 Ohne Gegentor: 11

AURIER THIAGO SILVA
YANGA-MBIWA TREMOULINAS
TOULOUSE
PARIS SG
MONTPELLIER BORDEAUX
Spiele: 13 Ohne Gegentor: 3
Spiele: 13 Ohne Gegentor: 8
Spiele: 13 Ohne Gegentor: 4
Spiele: 15 Ohne Gegentor: 8

GONALONS
MALBRANQUE
MATUIDI
LYON LYON
PARIS SG
Spiele: 17 Tore: 2
Spiele: 15 Tore: 2
Spiele: 17 Tore: 3

GOMIS
IBRAHIMOVIC
AUBAMEYANG
LYON PARIS SG
SAINT-ETIENNE
Spiele: 18 Tore: 10
Spiele: 15 Tore: 17 Spiele: 17 Tore: 8

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