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Der Portugiese kehrt an den Ort seines großen Durchbruches zurück und ist Teil der Spitzenbegegnung im Achtelfinale.

Kommentar
Von Kris Voakes und Ben Hayward

Nyon. Er selbst hat davon gesprochen, Sir Alex Ferguson hat davon gesprochen, viele Fans von Manchester United haben davon geträumt und jetzt passiert es wirklich – Cristiano Ronaldo kehrt ins Old Trafford zurück. Die Ziehung für das Achtelfinale der Champions League am Donnerstag lässt Sir Alex' United auf Jose Mourinhos Real Madrid treffen. Eine Begegnung, die durch die Gerüchte, dass der Portugiese Fergusons Nachfolger bei United werden solle, noch mehr Würze erhält.

Die Chance, Geschichte zu schreiben

Aber alle Augen werden auf einen anderen Portugiesen gerichtet sein: Ronaldo. Der ehemalige Angreifer von Sporting Lissabon entwickelte sich dank „Vater-Figur“ Ferguson zu dem Spieler, der er heute ist und spricht ausschließlich gut über seine Zeit im Old Trafford, wo er bis zur Erfüllung seines „Traums“ und dem Wechsel nach Madrid sechs Jahre spielte.

Drei Jahre später hat der Portugiese sein Spiel in neue Höhen gehoben und unglaubliche 169 Tore in ebenso vielen Partien für die Spanier erzielt. Ständig wird er mit seinem Lieblingskontrahent, Lionel Messi vom FC Barcelona, verglichen, aber Ferguson sieht seinen ehemaligen Schützling auf gleicher Höhe mit dem Argentinier.

Nun, auf der größten aller Bühnen, in einer wundervollen Spielpaarung, die Erinnerungen an David Beckhams Brillianz, Fernando Rendondos fast dreisten Assist per Hacke auf Raul und einen sensationellen Hattrick im Old Trafford durch seinen brasilianischen Namensvetter hervorruft, kann Ronaldo dieser besonderen Begegnung seine eigene Prägung verpassen.  

Der doppelte Blitzeinschlag

Nach der Probe am Mittwoch muss die UEFA gedacht haben, dass die Chance auf Traumpaarungen bereits einen Tag vorher verbraucht wäre, aber weil der Blitz zweimal an derselben Stelle einschlug, darf sich der Dachverband vor Freude die Hände reiben.

Neben Madrids Aufeinandertreffen mit United gibt es mit der Begegnung AC Mailand gegen den FC Barcelona ein weiteres Duell der Giganten, die bereits zum fünften und sechsten Mal innerhalb von 18 Monaten aufeinandertreffen. Einmal mehr werden wir zwei der größten Fußball-Institutionen sehen, die es unter sich ausfechten werden. Die „Rossoneri“ mögen nicht mehr das sein, was sie mal waren, aber es ist immer noch einer der Vereine, die eine gewisse Siegermentalität vorweisen können.

Hochklassige Begegnungen

Weiterhin gibt es einige andere überaus interessante Begegnungen. Nachdem Celtic Barcelona auf deren Weg ins Achtelfinale gehörig ärgern konnte, bekamen die Schotten mit dem immer besser werdenden Juventus Turin einen weiteren schweren Brocken zugelost. Derweil wird das Duell Arsenal gegen Bayern München ein spannendes Aufeinandertreffen der Spielphilosophien bieten.

Shaktar Donetsk und Borussia Dortmund waren zwei der beeindruckendsten „Außenseiter“ in der Gruppenphase und einer wird mit dem Einzug in das Viertelfinale belohnt. Währenddessen haben die neureichen Vereine Paris Saint-Germain und Malaga mit Spielen gegen das schlagbare Valencia beziehungsweise Porto die Gelegenheit, in Europa einen großen Schritt nach vorne zu machen. Das Duell der Giganten aus Frankreich mit der Truppe aus dem Mestalla wird wegen der unterschiedlichen Bilanzen zu Zeiten des Financial Fair Play besonders interessant sein.

Im kommenden Februar wird es dem Sessel-Fan überlassen sein, zwischen einer Reihe von hochklassigen Spielpaarungen zu wählen und die UEFA könnte nicht glücklicher über den Verlauf der Dinge sein. Die K.o.-Phase wird mit einigen heiß ersehnten Begegnungen beginnen.

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