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Der BVB versuchte, das Ergebnis der Auslosung gelassen zu nehmen. Doch eine echte Belohnung für das starke Spiel gegen 96 ist die Reise nach München nicht.

Dortmund. Ein Aufschrei ging durch die Mixed Zone in Dortmund, als der BVB ausgerechnet vom Ex-Schalker Olaf Thon dem FC Bayern München für das Viertelfinale im DFB-Pokal zugelost wurde. Mit einem süß-sauren Lächeln quittierte Dortmunds Chef Hans-Joachim Watzke die Entscheidung, die den Fußball-Fans das vorweggenommene Finale schon in der Runde der letzten Acht bringt. Zwischen dem ganz starken 5:1 (3:0) gegen Hannover 96 und der Weihnachtsfeier des Klubs war die Auslosung ein kleiner Dämpfer, den die Borussen tapfer ertrugen.

„Wir gehen es an“

„Wenn du den Pokal gewinnen willst, und das wollen wir ja eigentlich, dann musst du irgendwann gegen Bayern spielen. Dann machen wir das einfach jetzt. Wir gehen es an“, versprach Watzke direkt im Anschluss und stichelte in Richtung der Schalker Losfee: „Das war mir klar, dass das nichts Nützliches wird.“ Doch Jammern hilft aus BVB-Sicht auch nicht mehr und deshalb ließen sich die Dortmunder die Laune nach einem tollen Pokal-Abend auch nicht vom anstehenden Viertelfinale in der Allianz Arena kaputt machen.

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Viel besser

Zu gut, zu überzeugend war zuvor die Vorstellung gegen Hannover gewesen. Die erste Halbzeit erinnerte dabei an das Bundesliga-Spiel gegen Wolfsburg – nur ohne eine Rote Karte und mit einem Ergebnis von 3:0, das auch den Verlauf der 45 Minuten korrekt wiedergab. Denn von 96 kam vor der Pause überhaupt nichts, das Team bestätigte die Auswärtsschwäche, für die es bekannt ist. „Heute waren wir die viel bessere Mannschaft“, stellte BVB-Stürmer Robert Lewandowski hinterher fest.

Bundesliga im Fokus

Das Meister-Jahr 2012 ging mit einem kleinen Fußball-Feuerwerk zu Ende – und das war natürlich nicht nur der Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen, sondern auch, um nach vorne zu blicken. „Wichtig ist, dass wir in der Bundesliga weiter in der Spur bleiben. Wir haben jetzt den dritten Platz, das ist ordentlich. Trotzdem denke ich schon, dass wir vielleicht noch einen Platz nach vorne springen können“, sagte Dortmunds Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan. Und mit Blick auf die Bayern ergänzte er: „Ganz nach oben wird schwierig, aber im Fußball ist schon vieles passiert.“

„Alles gut“

In den Auswärtsspielen bei den Bayern ist dem BVB auch schon viel passiert – zuletzt viel Gutes. Zwei Siege und ein Unentschieden holten die Schwarz-Gelben in München und Ende Februar geht es wieder in den Süden. „Es ist, wie es ist. Alles gut“, grinste Dortmunds Trainer Jürgen Klopp kurz nach der Auslosung und kurz vor der Abfahrt Richtung Weihnachtsfeier. „Olaf Thon kann uns den Abend heute nicht mehr versauen“, fügte er lachend hinzu.

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