thumbnail Hallo,

Bayerns Treffen mit Podolski und Mertesacker

Der FCB trifft auf die „Gunners“ - ein schweres, aber lösbares Los. Dabei kommt es zum Wiedersehen mit zwei deutschen Nationalspielern - einer davon trug einst das Bayern-Trikot.

München. Die Würfel sind gefallen: Der FC Bayern München trifft im Achtelfinale der Champions League auf den FC Arsenal. Somit hat der Bundesliga-Herbstmeister das auf dem Papier wohl schwierigste Los aller deutschen Vertreter erwischt.

Die Begegnung mit den „Gunners“ wird dabei ganz im Zeichen des Wiedersehens mit zwei deutschen Nationalspielern stehen: Innenverteidiger Per Mertesacker und Lukas Podolski. Letzterer kickte zwischen 2006 und 2009 für den FCB, wirklich erfolgreich war er in dieser Zeit nicht. So ging es für den 27-Jährigen zurück zum 1. FC Köln, ehe er im Sommer nach London wechselte.

Besonderes Duell für Podolski

So dürfte das Duell für Podolski ein ganz besonderes werden. Dass die Bayern-Defensive nicht zuletzt auch vor dem deutschen Offensiv-Mann gewarnt sein sollte, zeigt die Tatsache, dass der mit drei Treffern in der Champions League der gefährlichste Arsenal-Angreifer ist. In der Gruppenphase musste sich das Team von Coach Arsene Wenger hinter dem FC Schalke 04 mit dem zweiten Platz begnügen, einen Punkt Vorsprung hatte man am Ende vor Olympiakos Piräus.

Arsenal ist ganz sicher nicht mehr das Arsenal vergangener Tage, als man mit begeisterndem Offensivfußball die Gegner reihenweise an die Wand spielte. Das zeigt auch ein Blick auf die Tabelle der Premier League, auch wenn die Wenger-Elf dank des 5:2-Sieges beim FC Reading am vergangenen Montag zumindest auf Europa-League-Platz fünf vorgerückt ist.

Schlechte Erinnerungen

Dennoch dürfen die Londoner ganz sicher nicht auf die leichte Schulter genommen werden. An guten Tagen können die „Gunners“ definitiv auch Bayern vor Probleme stellen, auch wenn der FCB in der ersten Saison-Hälfte bislang äußerst souverän auftrat. Dass aber auch die Münchener nicht vor Rückschlägen gefeilt sind, hat die 1:3-Niederlage bei BATE Borisov deutlich gemacht.

Wenn aber alles normal läuft, sollte Bayern die Hürde Arsenal überstehen können. Zugute kommt dem deutschen Vertreter sicher auch, dass man das Rückspiel vor eigenem Publikum bestreiten darf. Auch wenn die Zuschauer in der Allianz Arena eher schlechte Erinnerungen an Gäste aus London haben, Stichwort „Finale dahoam“. Das anstehende Achtelfinale wäre die perfekte Gelegenheit, diese Erinnerungen vergessen zu machen - zumindest ein wenig.


EURE MEINUNG: Kann Bayern sich gegen Arsenal durchsetzen?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig