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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge poltert: „Zehn gegen zwölf!“

Mit einer kämpferischen Leistung hat sich der FC Bayern München auch in Unterzahl in die nächste Runde gespielt. Aufreger des Tages war die Rote Karte für Franck Ribery.

Augsburg. Trotz einer höhepunktreichen, umkämpften Partie gab es sie, diese eine Szene, die die Gemüter noch nach dem Spiel stark erhitzen sollte. Nach einem Zweikampf nahe der Mittellinie kommt Augsburgs Ja-Cheol Koo auf Franck Ribery zu und provoziert diesen. Der Bayern-Star kann sich nicht beherrschen und wischt dem Südkoreaner über das Gesicht. Rot! Das Spiel gewann der FC Bayern in der Folge auch in Unterzahl.

„Zehn gegen zwölf“

Nur gut eine Halbzeit durfte der FC Bayern in Vollbesetzung zum Pokalderby in Augsburg antreten. Franck Ribery, der gut 90 Minuten vorher locker jonglierend in die Arena marschierte, ließ sich vom Koreaner Koo provozieren und flog anschließend vom Platz. Grund genug für Karl-Heinz Rummenigge, ein Donnerwetter in Richtung Schiedsrichter loszulassen: „Es ist immer schwer, wenn man mit zehn gegen zwölf spielt“, sagte er gegenüber Goal.com und fügte entschieden und mit Nachdruck an: „Ich bin überhaupt nicht sauer auf Franck Ribery. Wenn überhaupt, bin ich sauer auf den Schiedsrichter. Er gibt ein klares Tor zum 2:0 nicht, stellt Franck völlig unberechtigt vom Feld - der Schiedsrichter hat heute gelbe Karten gezeigt, da kann er sich den Weihnachtsbaum mit schmücken.“

Anschließend versuchte Rummenigge mit einem Halbsatz, Kinhöfer aus der Schusslinie zu nehmen, um sofort wieder zu relativieren. „Jeder kann mal einen schlechten Tag haben, aber wenn es ein ganz schlechter Tag ist, wird es schwierig. “



Gleiches Recht für alle

Die direkte Situation hat der FC Bayern gemeistert. Trotz Riberys Platzverweis und einer Halbzeit in Unterzahl setzten sich die Münchner in einer Pokalschlacht durch und stehen nun im Viertelfinale. Doch nun könnte eine Sperre des französischen Superstars warten. „Wie ich schon sagte, war das kein Platzverweis für Ribery. So, wie es die Lex Dortmund gegeben hat, erwarte ich nun beim DFB auch, dass man hier eben einsieht, dass das keine rote Karte war“, merkte Rummenigge an. Und ergänzte fordernd: „Ich erwarte nun, dass der DFB gleiches Recht für alle walten lässt. Es kann nicht sein, dass es hier einen Freispruch und bei uns eine Spielsperre gibt.“

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