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Goal.com schaut auf eine Nachfolge Militos bei Inter Mailand und die Änderung der Mannschaft mit Blick auf die Partie gegen Lazio Rom.

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INTER


FERREYRA ALS MILITO-ERBE?

Es war ein harter Kampf, der glücklich mit einem 2:1-Sieg endete. Das Spiel gegen den SSC Neapel hat die Stimmung bei Inter Mailand wohl bestens umschrieben. Zuvor gab es eine Woche voller Spekulationen über den Abgang oder Nicht-Abgang von Wesley Sneijder. Dieser Sieg ist eine Auferstehung Inters, egal, ob er helfen wird, Juve auf dem Weg zur Meisterschaft noch zu überholen oder nicht, er hat die Augen der Transfer-Gurus wieder Tageslicht sehen lassen. Vor allem jenes aus Südamerika ist bei der Suche nach einem neuen Star für die Nerazzurri interessant.

Ganz konkret geht es darum,
sozusagen einen Vize-Milito zu holen oder besser ausgedrückt, einen Erben von Diego Milito. Inter hat dabei Facundo Ferreyra ins Auge gefasst. Der 21-Jährige spielt bei Velez Sarsfield, einem Klub aus Buenos Aires und netztein 15 Partien der argentinischen Primera Division schon 13-mal ein. Er kam aus der Jugendakademie von Banfield, wo auch schon Javier Zanetti in seinen frühen Jahren kickte. Zudem absolvierte der Stürmer bereits zwölf Partien für die U20 Argentiniens und erzielte dabei fünf Tore.

Noch ist nicht ganz klar, wie viel die Italiener überweisen müssten. Der Klub-Verantwortlichen hoffen auf einen Deal vor Juni 2013, der sie weniger als zehn Millionen Euro kosten wird. Die Verpflichtung ist keine Mission impossible, genau so wenig wie jene von Paulinho und dem chilenischen Verteidiger Igor Lichnocsky.

STRAMACCIONI ÄNDERT FÜR LAZIO DIE ABWEHR

Nach dem Spiel gegen Napoli müssen die Mailänder nun bei Lazio Rom antreten. Andrea Stramaccioni wird für diese Partie seine Abwehrreihe ändern, um den heimstarken Hauptstädtern Paroli bieten zu können.

Stramaccioni ließ unter der Woche eine andere Formation in seiner Hintermannschaft trainieren, eine Änderung liegt also nahe. Für das Spiel am Samstagabend werden wahrscheinlich Yuto Nagatomo auf der rechten Seite und Alvaro Pereira auf der linken agieren. Im Zentrum werden Walter Samuel und Andrea Ranocchia die Innenverteidigung bilden. Es wird vermutet, dass der junge Trainer mit einer flachen Abwehr die Flügel der Römer stören will. Hier liegen die Schwächen der Petkovic-Elf.

Juan Jesus wird vielleicht nicht in der Startelf stehen, doch der 21-Jährige beendete diese Woche jegliche Spekulationen um einen möglichen Transfer: „Ich will hier noch 20 Jahre bleiben! Ich fühle mich sehr wohl.“

CHIVU KURZ VOR RÜCKKEHR

Gute Nachrichten kommen von Cristian Chivu. Der Rumäne wird in den nächsten zehn Tagen wieder fit und einsatzbereit sein. Seit seiner Fußverletzung aus dem Europa-League-Qualifikationsspiel gegen Hajduk Split am 2. August konnte er nicht mehr spielen. Im Mannschaftstraining ist er seit drei Wochen aktiv und könnte durchaus im Pokal gegen Verona am Dienstag auflaufen.

Unterdessen durften Chivu und Kollegen einen neuen Mitspieler begrüßen. Luca Garritano darf nun mit der ersten Mannschaft trainieren, nachdem er bereits im Oktober bei dem 3:1-Sieg gegen Neftci als Einwechselspieler debütierte. Der 18-jährige Stürmer war ein Schlüsselspieler des NextGen-Series-Teams, welches er in dieser Saison in die K.o.-Phase führte.

EURE MEINUNG: Was kann Inter in dieser Saison reißen?

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