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Inside Arsenal: Die „Gunners“ wollen 62 Millionen Euro für neue Spieler ausgeben

Die „Gunners“ bemühen sich im kommenden Transferfenster um echte Verstärkungen, damit es in der Liga mindestens zum Erreichen des vierten Platzes reicht.

London. Die Diskussionen um die Klubkasse des FC Arsenal werden von den Gunners-Fans schon seit langer Zeit mit viel Skepsis geführt. Denn in den vergangenen Jahren kümmerte sich der Verein mehr darum, eine ausgeglichene Bilanz vorzulegen als das Geld in die Mannschaft zu investieren.

Aber Goal.com hat erfahren, dass Arsene Wenger nun bereit ist, zum ersten Mal seit fünf Transferperioden Geld auszugeben, ohne vorher wertvolle Spieler verkauft zu haben.

Rund 75 Millionen Euro hat der Coach im Januar zur Verfügung - und weitere 37 Millionen Euro im Sommer, wenn die erste Rate des neuen 186-Millionen-Euro-schweren Sponsorendeals mit Emirates auf dem Konto erscheint.

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Wenger ist aktuell sehr besorgt darüber, ob Arsenal einen Platz unter den ersten Vier in der Premier League erreichen kann, sodass er eine Komplett-Überholung des Kaders abgesegnet hat.

Der Trainer hat die Tatsache akzeptiert, dass sein aktueller Kader nicht stark genug ist, um einen Champions-League-Platz zu erreichen und deshalb wird er Angebote für andere Spieler abgeben, die am Ende rund 62 Millionen Euro kosten könnten.

Die Gunners wollen dabei die Torwartposition, das defensive Mittelfeld, den Sturm und das offensive Mittelfeld verstärken. Sie haben sich bereits über einige Spieler informiert, darunter Wilfried Zaha von Crystal Palace, Torwart Pepe Reina von Liverpool und Adrian Lopez von Atletico Madrid. Darüber hinaus hat Thierry Henry zugestimmt, zum dritten Mal in seiner Karriere für Arsenal aufzulaufen, als Leihspieler von den New York Red Bulls.

Einige Ersatzspieler stehen hingegen zum Verkauf, darunter Andrey Arshavin, Marouane Chamakh, Sebastien Squillaci, Lukas Fabianski und Emmanuel Frimpong, die mit einem Abgang die Kosten senken könnten.

Im Emirates wird es im Januar einiges zu tun geben - und zum ersten Mal wird der Klub mehr Geld ausgeben als er einnimmt.



Diaby scheint abgeschrieben

Die Loyalität von Trainer Arsene Wenger zu Spielern, die mehr Zeit bei den Ärzten als auf dem Platz verbringen, führt bei den Arsenal-Fans oft zu Ärger.

Goal.com hat erfahren, dass Wenger nun die Hoffnung auf Abou Diaby als zentraler Spieler im Mittelfeld aufgegeben hat, weil Diaby zu oft verletzt ist.

Obwohl Alex Song an Barcelona abgegeben wurde, kümmerte sich Wenger nicht um einen erfahrenen Mann für das defensive Mittelfeld, denn er baute weiter auf Abou Diaby.

Diaby startete in die Saison in beeindruckender Form, doch im Derby gegen Chelsea Ende September zog er sich eine Oberschenkelverletzung zu und machte seitdem kein Spiel mehr.

Jetzt kommt der Franzose allem Anschein nach nicht mehr in Wengers Plänen für die kommende Saison vor. Der 26-jährige Diaby hat eine lange Verletzungsliste, die mit dem Tackling von Dan Smith im Mai 2006 begann, als er seinen Knöchel brach.

Wenger hat nun die Hoffnung verloren und hat entschieden, dass es Zeit ist, sich um einen Ersatz zu kümmern.

Wie Goal.com bereits am Wochenende berichtete, ist Mohamed Diame von West Ham United der Hauptkandidat für Diabys Platz im Team.

Noch ist aber nicht klar, welche Folgen die Oberschenkelzerrung haben wird, die sich Diame am Sonntag gegen Liverpool zugezogen hat. Sein Trainer Sam Allardyce mutmaßte, dass Diame zwei bis drei Monate ausfallen wird. Ob das einen Einfluss auf das Arsenal-Interesse haben wird, ist unklar.

West Hams Vorsitzender David Gold gab in der vergangenen Woche bekannt, dass Diame eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag hat, die bereits im Januar gezogen werden könnte.

Nike bemüht sich immer noch um Ausrüster-Vertrag

In den vergangenen Wochen wurde immer wieder über einen Ausrüster-Wechsel der Gunners von Nike zu Adidas spekuliert.

Goal.com hat erfahren, dass die Firma aus den USA aber immer noch in Verhandlungen über eine weitere Zusammenarbeit steckt. Der Deal mit Arsenal läuft im Jahr 2014 aus.

Die Verlängerung hängt dabei auch von Manchester United ab, dem neben Manchester City größten Verein, der von Nike in England ausgestattet wird.

Im Februar beginnt eine sechsmonatige Verhandlungszeit zwischen Nike und United, um den Deal über 376 Millionen Euro zu verlängern.

Wenn Nike kein Angebot abgibt, das United gefällt, wird sich die Firma wieder Arsenal zuwenden, denn sie will höchstens einen, aber nicht beide Vereine gleichzeitig verlieren.

Arsenals Vertrag könnte dem Verein rund 31 Millionen Euro pro Jahr bringen, das wäre mehr als das Dreifache des aktuellen Vertrags mit Nike.

Doch das wird immer noch weniger sein als bei United, das einen neuen Rekord-Ausrüstervertrag anstrebt.



Auch Demba Ba auf der Liste

Demba Ba von Newcastle United steht ebenfalls auf der Stürmer-Wunschliste der Gunners, die von Adrian Lopez angeführt wird.

Die einzige Einschränkung, die die Gunners beim Senegalesen machen, sind seine Knie.

Die auf 9,3 Millionen Euro festgelegte Ablösesumme von Ba macht ihn für viele Klubs der Premier League sehr interessant. In dieser Saison hat Ba bereits 10 Ligatore erzielt und liegt auf dem dritten Platz der Torschützenliste.

Trotzdem sind die Gunners besorgt über die Fitness des 27-Jährigen, der im Januar 2011 den Medizincheck bei Stoke City nicht bestand. Newcastle ging das Risiko danach dennoch ein und ignorierte die gesundheitlichen Probleme.

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