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Mit Siegen in Frankfurt und zu Hause gegen Hannover steht Mainz 05 auf einem Europa-League-Platz. Doch der Österreicher bremst die Euphorie der Fans.

Mainz. Andreas Ivanschitz und der 1. FSV Mainz 05 blicken auf eine erfolgreiche Woche zurück. Doch trotz der guten Platzierung in der Bundesliga, will der Österreicher von den Europa League-Träumen der Fans noch nichts hören.

Risiko wird belohnt

Der Sieg gegen Hannover 96 konnte erst in der Schlussminute eingeleitet werden. Gegenüber Goal.com erläuterte Andreas Ivanschitz noch einmal den Spielverlauf aus seiner Sicht: „Wir wollten natürlich von Beginn weg auf Sieg spielen, sind in Führung gegangen, haben dann den Ausgleich bekommen und haben uns in der Pause gesagt, dass wir nochmal richtig Gas geben wollen vor eigenem Publikum.“

„Dann kam der Platzverweis, wir mussten das Spiel umstellen und versuchen kein Tor mehr zu bekommen. Trotzdem aber immer wieder Aktionen nach vorne starten, auch was riskieren und wir wurden dann dafür belohnt, dass wir in Unterzahl mutig geblieben sind“, so Ivanschitz weiter.

„Haben uns gegenseitig gepusht“

Den Grund für den Sieg in Unterzahl, nach einer Roten Karte gegen Christian Wetklo gab der 29-Jährige dann auch gleich: „Wir sind dann noch näher zusammen gerückt als Mannschaft. Jeder hat um jeden Zentimeter auf dem Platz gefightet. Da haben wir uns gegenseitig gepusht. Mit einem Mann weniger das Spiel hier zu drehen gegen Hannover, die auch eine Top-Mannschaft haben, das ist schon beeindruckend. Das nehmen wir natürlich gerne mit und fühlt sich überragend an.“



Enges Rennen um Europa

Nach dem Spiel sangen die Fans bereits vom Europapokal. Sich auf Platz sechs befindend beträgt der Rückstand auf Platz drei nur vier Punkte, doch der Vorsprung auf den zwölften Platz nur drei Zähler. Das Rennen um Europa ist in dieser Saison besonders eng und besonders spannend, wie Ivanschitz betont: „Da muss man bisschen vorsichtig sein, wir sind natürlich sehr euphorisch, weil wir in den letzten paar Tagen zwei wichtige Siege gegen zwei starke Mannschaften geholt haben.“

„Aber es ist und bleibt eine Momentaufnahme. Ich schaue natürlich gerne auf die Tabelle, aber um diesen Tabellenplatz halten zu können, muss noch vieles passieren und viele Spiele gespielt werden“, so Ivanschitz abschließend.

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