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Der 25-jährige erklärt im Gespräch mit Goal.com, warum der HSV in Wolfsburg trotzt starker Leistung in der ersten Hälfte nicht über ein 1:1 hinaus kam.

Hamburg. Den großen Sprung in der Tabelle hat der Hamburger SV letztlich verpasst. Gegen den VfL Wolfsburg fehlte der Mannschaft von Thorsten Fink die nötige Kraft, um in der Schlussphase des Spiels nochmals offensive Akzente zu setzen. Dennoch zeigten sich die Rothosen mit dem Remis im kleinen Nordderby zufrieden.

Herr Aogo, in der ersten Halbzeit haben Sie und Ihre Kollegen eine tadellose Leistung gezeigt. Warum hat es danach nicht mehr so gut funktioniert?

Dennis Aogo: Ich denke nicht, dass wir die komplette zweite Halbzeit aus der Hand gegeben haben, sondern eher die letzte halbe Stunde. Wir haben es in den ersten Minuten geschafft Druck aufzubauen. Man hat die Verunsicherung der Wolfsburger gespürt. Wenn wir das zweite Tor nachgelegt hätten, wären sie auch nicht mehr ins Spiel gekommen. Letztlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.

Können Sie uns erklären, warum der VfL Wolfsburg in der zweiten Halbzeit so viel Druck aufbauen konnte?

Aogo: Ich habe gemerkt, dass bei mir zum Ende die Kräfte gefehlt haben. Unser Spiel ist sehr laufintensiv, wir versuchen alles in allerhöchstem Tempo. In der zweiten Hälfte waren wir leider oft einen Schritt zu spät.

Wie haben Sie das Tor zum 1:1 gesehen? Ivica Olic scheint René Adler im Strafraum irritiert zu haben.

Aogo: Ich habe das nicht genau gesehen, aber in dem Spiel gab es vier oder fünf Szenen, in denen Adler im Strafraum angegangen wurde. Es gibt die Regel, dass man den Torwart im Fünfmeterraum schützen muss. Ich finde, dass man das auch konsequent pfeifen muss.

Was ist der Punktgewinn in Wolfsburg im Endeffekt wert?

Aogo: Wenn wir jetzt zuhause gegen Hoffenheim nachlegen, ist der Punkt sogar sehr viel Wert. Wir hätten zwar mehr erreichen können, aber ein Unentschieden beim VfL Wolfsburg ist nicht schlecht.

Ist die mangelnde Frische auch darauf zurückzuführen, dass es das dritte Spiel in einer Woche war?

Aogo: Ja, zumal unser System mit der Raute im Mittelfeld und zwei Spitzen sehr viel Kraft kostet. Wir versuchen den Gegner sehr früh unter Druck zu setzen.

Sie gehören mit über zwölf Kilometern zu den lauffreudigsten Spielern in Ihrem Team.

Aogo: Das glaube ich nicht (lacht). Ich muss allerdings auch viel laufen, das gehört auf dieser Position zu meinen Aufgaben. Diese Rolle bringt mir Spaß, aber hinten heraus hat mir ein wenig die Luft gefehlt.

EURE MEINUNG: Gelingt dem HSV gegen die TSG Hoffenheim ein Heimsieg?

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