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Die Spielvereinigung Greuther Fürth ging im Duell mit dem VfB Stuttgart erneut leer aus. Schlimmer: Durch den Punktgewinn des FC Augsburg ist der Aufsteiger nun Tabellenletzter.

Fürth. Acht Punkte aus 15 Spielen - letzter Platz. Die Spielvereinigung Greuther Fürth hat aktuell wenig Grund, optimistisch zu sein. Dabei hatte das Team von Mike Büskens erneut eine vorzeigbare Leistung gezeigt. Allein mit der Belohnung will es derzeit nicht klappen.

Sprachlos und bitter

Es war das 13. Spiel in Serie ohne Sieg. Allgemein gelang in der Saison erst ein Erfolg. „Ich bin ein Stück weit sprachlos“, sagte Bernd Nehrig nach der Partie im Gespräch mit Goal.com. Er ergänzte: „Wenn man sich das Spiel heute anschaut, kann man der Mannschaft eigentlich gar nichts vorwerfen. Wir waren spielerisch auf der Höhe, haben uns einige Chancen herausgespielt. Es ist mehr als bitter, so ein Spiel mit 1:0 verlieren.“ Im achten Heimspiel verlor die Spielvereinigung zum sechsten Mal. Nur gegen Bremen und Nürnberg gab es zwei Remis, auf einen Sieg zuhause muss das Kleeblatt weiter warten.

Torwartwechsel bis zur Winterpause

Überrascht hatte Trainer Mike Büskens bereits vor der Partie, als er den bisher gesetzten Fanliebling Max Grün auf die Bank setzte. Stattdessen kam Wolfgang Hesl in die Partie, der danach sagte: „Ich habe es heute in der Sitzung erfahren, dass ich spiele.“ Büskens selbst zeigte sich nach der Partie offen ob des Wechsels zwischen den Pfosten. „Der Entschluss zum Torwartwechsel ist in den letzten Tagen gereift. Ich denke, Wolfgang hat heute einen ordentlichen Job gemacht. Nun wird er höchstwahrscheinlich auch die letzten beiden Spiele im Tor stehen. Und im Januar werden die Karten dann neu gemischt“, so der Trainer.

Den gewünschten Effekt hatte es nicht, obwohl Hesl ordentlich agierte. „Es war natürlich ärgerlich, das Tor nach dem Elfmeter zu bekommen. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir haben gekämpft, gekratzt und gebissen - wir können aus dem Spiel sehr viel Positives mitnehmen“, sagte der Keeper. Büskens ergänzte: „Ich denke, dass wir wieder mal eine engagierte Partie von unserem Team gesehen haben. Leider haben wir es zum wiederholten Mal nicht geschafft, uns zu belohnen. Fußball ist und bleibt ein Ergebnissport. Und das Ergebnis sagt aus, dass Stuttgart hier 1:0 gewonnen hat. Die Szene nach der Pause ist symptomatisch für unsere Situation. Am Ende stehen wir mal wieder mit leeren Händen da. Und das tut weh.“



Neid statt Mitleid

Auch der Ex-Trainer der Spielvereinigung Greuther Fürth lobte den Verein nach der Partie. Ein sehr schwierig zu schlagendes Team, habe man besiegt. Auf die Frage, ob der Tabellenletzte Mitleid verdiente, wurde Labbadia gegenüber Goal.com deutlich: „Die Spielvereinigung hat kein Mitleid verdient. Denn Mitleid bekommt man umsonst, Neid muss man sich erarbeiten. Insofern muss man denn Verein beneiden, wie hart und professionell hier gearbeitet wird.“


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