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Zum ersten Mal seit knapp acht Monaten konnte der 1. FC Nürnberg wieder vier Tore in einem Bundesligaspiel erzielen. Danach herrschte Erleichterung und Zufriedenheit.

Nürnberg. Befreiung statt Relegationsplatz. Der 1. FC Nürnberg hat mit einem 4:2 über die TSG Hoffenheim vorläufig die Abstiegszone verlassen und ist zunächst einmal vom Druck erlöst. Zufriedenheit für den Moment: ja, mehr aber auch nicht. Bemerkenswert: in den letzten fünf Spielen verlor der FCN nur einmal (in Mainz).

Zwei kassiert, vier erzielt - Gebhart zufrieden

Gegen Wolfsburg dabei und mit dem Siegtor. Gegen Bayern dabei - Remis. Gegen Fürth nicht dabei - Remis. Gegen Hoffenheim wieder mit  von der Partie - vier Tore. Das wusste auch Timo Gebhart nach dem Spiel im Gespräch mit Goal.com: „Wir haben die letzten Wochen gezeigt, dass der Trend nach oben geht. Heute haben wir zwar zwei Gegentore kassiert, aber auch vier geschossen – also ist alles in Ordnung. Heute hat man gesehen, was wir draufhaben, dazu kamen heute endlich die Tore. Da müssen wir nun weitermachen, am besten schon gegen Leverkusen am Freitag.“ Doch ausruhen ist's jetzt nicht, wie auch der Mittelfeldmann feststellte: „Entspannt? Das können wir nicht sein. Alles geht so schnell. Nichtdestotrotz ist der Moment schön.“

Polter lobt sich nur fürs Tor

Nach fußballerischer Magerkost im Derby bot der FCN seinen Fans wieder etwas Aktion. Dies sah auch Sebastian Polter so, der gegenüber Goal.com sagte: „Spielerisch waren wir heute besser als in den letzten Spielen. Wir hatten heute einige Torchancen und haben diese gut genutzt. Bei Standards sind wir stark, Hoffenheim war dort anfällig. Es hat geklappt, wir haben mal wieder zwei Tore nach Standards erzielt.“ Auch für sich selbst konnte der Stürmer etwas mitnehmen, wie er selbst später sagte: „Das Tor zu erzielen, war ein geiles Gefühl. Es war wichtig für mich, Selbstvertrauen zu tanken, damit ich auch in den nächsten Spielen bestehen kann.“

Sebastian Polter hat ein Tor erzielt, war ansonsten allerhöchstens bemüht. Das wusste er auch: „Dass ich das Tor gemacht habe, spricht für mich. Wenn man sich heute aber meine allgemeine Leistung ansieht, ist da noch viel Verbesserungsbedarf. Ich hoffe, ich kann nun gegen Leverkusen mit viel Selbstvertrauen in die Partie gehen.“

Geiles Traumtor

Übereinstimmend jubeln konnten die FCN-Profis über den sehenswertesten Treffer des Tages, das 4:2 von Hiroshi Kiyotake. Nach toller Einzelleistung und über einen präzisen Doppelpass mit Almog Cohen schloss Kiyotake präzise und mit viel Effet ab. Nach der Partie sagte Timo Gebhart: „Das Tor von Kiyo war richtig geil.“ Sebastian Polter, ebenfalls Torschützte, fügte hinzu: „Allein die Bewegung, die Kiyo vorher macht und dann der Abschluss – daran sieht man die Klasse. Wir freuen uns immer wieder, ihn im Team zu haben.“



Hecking erst einmal glücklich

Auf der Pressekonferenz nach der Partie sagte Dieter Hecking gegenüber der versammelten Presse: „Aus meiner Sicht hat die Mannschaft heute einen verdienten Sieg eingefahren. Wir haben mit Leidenschaft und Laufbereitschaft den Grundstein gelegt, haben zudem einige wichtige Zweikämpfe für uns  entschieden.“ Auch wenn der Sieg zehn Minuten vor dem Ende nochmal wackelte - die Abwehr tat es nicht. Und so bleiben drei verdiente Punkte, wie auch Hecking nochmal erläutert. „Nach der Halbzeit war es klar, dass Hoffenheim alles geben würde Dann haben wir von einem Abwehrfehler der Hoffenheimer profitiert und so erhöht. Das Spiel ist gewonnen, 4:2.  Nicht nur deshalb, weil wir uns viele Chancen erarbeitet haben, sondern auch weil wir endlich mal wieder kombinierten. Die Mannschaft war über die letzten Wochen bereits sehr aktiv und hatte Leben. Ich glaube, dass meine Mannschaft auch in Leverkusen die Chance hat, zu bestehen. Heute Abend sind wir erstmal glücklich“, sagte Hecking.

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