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In einem engen Spiel konnte der deutsche Meister am Ende die drei Punkte in den Ruhrpott entführen. Grund dafür war die Kaltschnäuzigkeit vorm Tor und die individuelle Klasse.

Mainz. Beim 2:1-Auswärtssieg der Dortmunder Borussia bei Mainz 05blitzte nur selten die große Klasse des deutschen Meisters auf. Doch der BVB zeigt sich als Spitzenmannschaft und brauchte nicht viele Gelegenheiten um das Spiel zu entscheiden.

Ähnliche Spielstile, effektiverer BVB

Nach dem Spiel war Goal.com dabei wie Bo Svensson den Unterschied beider Mannschaften klar auf den Punkt brachte: „Mehr Torchancen hatten die eigentlich nicht als wir. Aber die Qualität vorm Tor war der Unterschied.“

In der ersten Halbzeit dominierten die Mainzer die ersten dreißig Minuten und hätten auch nach dem Ausgleich erneut in Führung gehen können. Marcel Risse erklärte, warum es in der zweiten Halbzeit ein anderes Spiel war: „Gegen Dortmund die Spiele sind sehr intensiv, weil beide Mannschaften vom Pressing im Mittelfeld einen ähnlichen Fußball spielen. Es ist klar, dass dann die letzten Minuten schwer werden für beide Seiten. Das 2:1 spielt den Dortmunder dann in die Karten, da haben sie dann auch eine überragende Qualität, den Ball laufen zu lassen, was sie dann auch gemacht haben.“

Lewandowski überragt bei Dortmund

Besonders Robert Lewandowski bot eine starke Partie, was auch Risse erkannte: „Da spricht natürlich auch die Qualität von Lewandowski, wie er da den ein oder anderen Ball im Lauf mitnimmt. Beim Tor war das schon überragend gemacht, muss man leider eingestehen.“

Arbeitssieg des BVB

Die Stimmung bei den Dortmundern war eher gelassen, konnte man den Sieg doch richtig in den Saisonverlauf einordnen, wie Neven Subotic nach dem Spiel verriet: „Wir wollen oben dabei bleiben. Was Besseres als die drei Punkte war heute nicht drin. Der Weg war völlig ok. Heute war es ein Arbeitssieg. Die letzten Jahre war es auch sehr sehr schwer in Mainz. Jetzt können wir mit der Ausbeute zufrieden sein.“

Der BVB zeigt vor allem, dass sich die Mannschaft auf den aggressiven Gegner einstellen konnte: „Sie spielen auf den Zweikampf und aufs Offensivpressing. Nach der Anfangsphase haben wir dann die richtigen Schlüsse gezogen, über die Seite kombiniert und sind dann auch zu unseren Chancen gekommen“, so der Serbe abschließend.

 

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