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Der 23-jährige Offensivallrounder erzielte in den beiden letzten Spielen zwei Treffer für die Hertha. Nun hofft er auf mehr Spielzeiten.

Berlin. Offensivmann Ben Sahar ist in Berlin angekommen! Der 23-Jährige erzielte am Montag im Spiel gegen St. Pauli wenige Minuten vor Spielschluss den Siegtreffer. Nun hofft der ehemalige Espanyol-Spieler auf mehr Einsätze.

Sahar nutzt die Chance

Im Sommer wechselte Sahar ablösefrei aus der spanischen Primera Division von Espanyol Barcelona in die deutsche Hauptstadt zur Hertha. Der Offensivakteur musste sich erst einmal durchkämpfen und war nur selten im Kader für die Zweitligaspiele. Erst zu Beginn dieses Monats, beim 6:1-Erfolg gegen Sandhausen, gelang Sahar der erwünschte Durchbruch. Er bekam seine Chance, wurde knapp eine Viertelstunde vor Spielschluss eingewechselt und erzielte einen Treffer.

Am vergangenen Montag bewies der Angreifer erneut seine Torgefahr: Den Berlinern fehlte es lange Zeit oft am finalen Pass oder genauem Abschluss, als dann Sahar kam und mit einem Kopfball fünf Minuten vor Spielschluss den Siegtreffer markierte. Die Freude bei ihm war enorm groß, nachdem er seinem Team drei Punkte beschert hatte. Nach der Partie feierte er ausgiebig mit den Fans in der Ostkurve.

Zufrieden mit sich selbst

Ich fühle mich sehr gut im Team - mit den Mitarbeitern und Mitspielern habe ich einen sehr guten Kontakt. Ich hoffe, dass ich meine Qualität weiterhin zeigen kann und in den nächsten Spielen dem Team wieder helfen werde. Es ist schön zu sehen, dass ich für den harten Einsatz im Training mit Spielzeiten am Wochenende belohnt werde, sprach Sahar nach dem Spiel gegen St.Pauli mit goal.com.

Der frühere Chelsea-Spieler scheint nach vier Monaten endgültig in Berlin angekommen zu sein: Ich fühle mich sehr gut in Berlin, aber das dauert ein wenig, bis man sich in der neuen Stadt mit allen zurechtfindet. Nach den zwei Toren in den letzten beiden Spielen hofft Sahar, dass er am Sonntag gegen Aue von Beginn an spielen wird: Spieler, die nicht spielen, sind auch meistens unzufrieden. Jeder will spielen und dem Team auf dem Platz helfen. Ich respektiere die Entscheidungen des Trainers, hoffe aber, dass ich in den nächsten Spielen wieder eine wichtige Rolle spielen werde.

Luhukay erwartet hartes Spiel

Morgen müssen die Berliner in Aue bei Erzgebirge ran. Herthas Coach Jos Luhukay erwartet eine intensive Partie und starke Gastgeber: Aue glänzt durch absolute Heimstärke. Sie haben die meisten Punkte zu Hause geholt, wenn sie die tollen Fans im Rücken hatten. Sie spielen mit viel Leidenschaft und Herz und sind in der Lage, jedes Team der Liga zu schlagen. Dieser Gegner wird uns alles abverlangen.

EURE MEINUNG:  Welche Rolle wird Sahar im weiteren Saisonverlauf bei der Hertha spielen können?


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