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Königsblaue Königsklasse: Jetzt will Schalke auch den Gruppensieg

Erschöpfte, aber glückliche Schalker freuten sich nach dem Sieg gegen Piräus in der Mixed-Zone. Goal.com war für Euch mittendrin.

Gelsenkirchen. Es war ein zähes Spiel mit einem verdienten Sieger: Der FC Schalke 04 hat Olympiakos Piräus mit 1:0 besiegt und steht vorzeitig im Champions-League-Achtelfinale. Goal.com sprach nach der Partie mit den Schalkern in der Mixed-Zone.

Unnerstall: „Der Sieg hätte höher ausgehen können“

25 zu 6 Schüsse, davon 15 zu 5 auf das Tor: Auch wenn die Schalker Spieler nach der Partie gegen Piräus von einem „zähen“ und „hart umkämpften“ Spiel sprachen, war die Begegnung in Gelsenkirchen eigentlich eine klare Sache. In beiden Halbzeiten hatten die Schalker durchweg das Heft in den Händen. Schalke-Torwart Lars Unnerstall analysierte daher richtig: „Aufgrund unserer Vielzahl an Chancen hätte das Spiel auch höher ausgehen können.“ Das am Ende aber überhaupt der Sieg zustande kam, war einem Sonntagsschuss von Christian Fuchs aus rund 30 Metern geschuldet, bei dem Piräus-Keeper Roy Carroll nicht ganz unschuldig aussah. Torschütze Christian Fuchs war das egal: „Ich wollte den Ball schon genau in diese Ecke ziehen. Der Keeper stand etwas ungünstig. Mein erstes Champions-League-Tor ist etwas ganz Besonderes für mich. Es ist natürlich ein schönes Gefühl“, so der Österreicher.

Kollegen freuen sich mit dem „Fuchser“

Neben dem vorzeitigen Einzug in das Achtelfinale war in der Schalker Mannschaft vor allem das Tor von Christian Fuchs Gesprächsthema Nummer eins: „Wir freuen uns über Christians Tor, es war ja nicht das erste Mal, dass er mit seinem linken Fuß derart trifft“, sagte zum Beispiel Lars Unnerstall. „Das Tor zeigt natürlich die Stärke in seiner linken Klebe“, fügte Jermaine Jones hinzu. Nicht nur wegen seines Tores war Christian Fuchs für die Meisten „Man of the Match“. Wenn Fuchs flankte, wurde es fast immer brenzlig vor dem Kasten von Carroll. Doch 77 Minuten lang wollte der Treffer einfach nicht fallen. Ein Geduldsspiel. „Als er dann getroffen hat, musste ich auch zweimal hinschauen. Christian trifft den Ball natürlich hervorragend. Es war ein traumhaftes Tor. Die Mannschaft hat sich unheimlich für ihn gefreut“, sagte Kapitän Benedikt Höwedes nach der Partie. Der Schalker „Jubel-Knubbel“ war derart ineinander verknäuelt, dass sich Fuchs selbst sogar ein wenig fürchtete: „Als Kyriakos angerauscht kam, hatte ich kurz gedacht: Oh-oh, hoffentlich verletzt sich jetzt keiner. Aber dann war da nur noch die pure Freude.“



Huntelaar: „Jetzt wollen wir den Gruppensieg“

Wie geht es nun für die Königsblauen in der Königsklasse weiter? Beim letzten Gruppenspiel gegen Montpellier will das Team von Trainer Huub Stevens natürlich den Gruppensieg: „Normalerweise bekommt man als Gruppenerster einen leichteren Gegner, auch wenn man in der Champions League eigentlich nie einen leichten Gegner vor sich hat“, erklärte Huntelaar. Besonders deutlich wird das, schaut man sich einmal die aktuellen Gruppenzweiten und die damit möglichen Achtelfinalgegner der Schalker an: Neben Paris, Arsenal, Real Madrid stehen momentan auch Mailand, Juventus Turin oder Valencia auf dem zweiten Platz. Ob man da wirklich Gruppenerster werden will? „Natürlich!“, meinte dazu Jermaine Jones. „Mit einem Sieg in Montpellier können und wollen wir Gruppenerster werden. Da können wir den vermeintlich stärkeren Gegnern schon aus dem Weg gehen.“

EURE MEINUNG: Wen sollten sich die Schalker als Gegner im Achtelfinale herbei wünschen?
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