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Elf Punkte aus fünf Spielen, die Führung in der Gruppe und das Weiterkommen bereits nach fünf Spieltagen. Der FC Schalke hat mit seinem Sieg über Piräus einige Türen geöffnet.

Gelsenkirchen. Drei Siege, zwei Remis, keine Niederlage. In einer Gruppe mit dem FC Arsenal und dem französischen Meister aus Montpellier hat sich der FC Schalke 04 bereits nach fünf Spieltagen für das Achtelfinale qualifiziert. Doch die Königsblauen fassen bereits das nächste Ziel ins Auge.

Der große Wurf ist erst zwei Jahre her

Bei der aktuellen Euphorie wird teilweise ganz vergessen, dass der FC Schalke vor zwei Jahren bereits das internationale Geschäft aufmischte. Damals, als noch Manuel Neuer im Tor stand und Raul im Sturm auflief. Nach der Gruppenphase wurde der FC Valencia besiegt, Titelverteidiger Inter Mailand sogar demontiert, bevor Manchester United im Halbfinale Endstation war. Auch im vergangenen Jahr erreichten die Königsblauen das Viertelfinale der Europa League. Die Schalker - ein Garant für späte Runden im internationalen Geschäft?

Stevens: „Gruppensieg nicht überbewerten“

Damals, vor zwei Jahren, startete der FC Schalke auch aus der Gruppensiegerposition in die K.O.-Runde. Nichtsdestotrotz will Schalke-Trainer Huub Stevens nicht nur auf die erste Platzierung in der Gruppe sehen, wie er gegenüber dem ZDF beteuerte: „Wir sollten den Gruppensieg nicht überbewerten. Arsenal oder Bayern können wir eh nicht treffen und auch im zweiten Topf sind starke Teams. Wir haben anstrengende Wochen vor uns.“ Mit einem Gruppensieg würde der FC Schalke in jedem Falle dem FC Barcelona aus dem Weg gehen.

Neustädter will Platz 1

Weit weniger bescheiden sieht Mittelfeldakteur Roman Neustädter die Lage. Er urteilte nach dem Spiel: „Natürlich wollen wir nun den Gruppensieg, das ist doch ganz klar.“ Ein Sieg beim französischen Meister aus Montpellier würde den Triumph über Arsenal perfekt machen und den Gruppensieg eintüten. Patzt Arsenal in Piräus, würde sogar ein Punktgewinn oder unter Umständen auch eine Niederlage reichen.



Rosige Aussichten im Ruhrpott

Der deutsche Fußball ist zurück, vor allem der Ruhrpott. Neben Schalkes Erfolgsstory hat auch Borussia Dortmund das Achtelfinale der Champions League erreicht. Die Klopp-Elf steht nach fünf Spieltagen bereits als Gruppensieger fest, noch vor Real Madrid und Manchester City. Im Achtelfinale können deutsche Teams, unabhängig von Gruppenplatzierungen, noch nicht aufeinander treffen, dies ist erst ab dem Viertelfinale möglich. Man stelle sich ein Revierderby in der K.O.-Runde der UEFA Champions League vor. An Tagen wie diesen ist selbst das nicht mehr unvorstellbar.

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