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Borussia Dortmund kann im Duell gegen Ajax den Einzug in das Achtelfinale der Champions League fixieren. Spieler, Trainer und die Führungsetage äußerten sich im Vorfeld.

Dortmund. Borussia Dortmund reicht im Gastspiel gegen Ajax Amsterdam am Mittwoch ein Unentschieden, um sich für das Achtelfinale der Champions League zu qualifizieren. Trainer Jürgen Klopp strebt mit seiner Mannschaft dennoch den vollen Erfolg an, obgleich er sich der Qualitäten des Gegners bewusst ist.

Klopp will „angreifen“

„Dass wir mit einem Punkt planen, kann ich absolut verneinen. Für uns geht es nur darum, unsere Stärken auf den Platz zu bringen. Dann werden wir sehen, was dabei herauskommt“, kündigte BVB-Coach Jürgen Klopp bei der Pressekonferenz vor dem Spiel an.

Von der Qualität des niederländischen Meisters zeigte Klopp sich überzeugt: „Ajax hat im Hinspiel einen sehr starken Eindruck hinterlassen. Sie sind sehr erfinderisch und versuchen immer eine Lösung zu finden, indem sie Fußball spielen. Aber nur weil du Fußball spielst, heißt es noch lange nicht, dass du auch gewinnst.“ Der 45-Jährige erkannte zudem Parallelen im Spiel der Kontrahenten: „Ajax hat eine Chance auf den Sieg, weil sie angreifen, doch das tun wir auch.“

Ajax-Spiel „eine Art Halbfinale“

Im Hinspiel setzte sich der BVB dank eines Treffers von Stürmer Robert Lewandowski mit 1:0 durch. „Beide Mannschaften sind seit dem ersten Spiel gewachsen“, sagte Klopp. „Der Wettbewerb schreitet weiter voran, und man kann das morgige Spiel bereits als eine Art Halbfinale in unserer Gruppe betrachten. Es ist ein sehr wichtiges Spiel für beide Seiten“, so der Trainer weiter.

Mit der bisherigen Punkteausbeute zeigte Klopp sich bedingt zufrieden: „Acht Punkte klingen gut, doch es hätten mehr sein können. Aber auch Ajax hat nicht alle Punkte geholt, die sie verdient gehabt hätten.“ Der Trainer stellte zudem klar, dass in Bezug auf das Achtelfinale noch alles offen sei: „Im Moment haben wir keine Gewissheit.“



Subotic: „Werden nicht auf 0:0 spielen“

Innenverteidiger Neven Subotic schloss sich der Meinung seines Trainers an. Demnach habe man nicht vor, auf ein Remis zu spielen: „Unser Anspruch ist es nicht, mit einem Unentschieden aus dem Spiel zu kommen. Wir wollen natürlich mehr, aber wir wären natürlich auch mit einem Punkt zufrieden. Wir werden nicht auf 0:0 spielen, sondern werden unser Spiel auf den Platz bringen.“

Der Serbe erfreute sich zudem an der Tatsache, dass man den Aufstieg aus eigener Kraft schaffen könne: „Jedes Spiel ist das wichtigste Spiel. Es ist das erste Mal, dass wir etwas entscheiden können.“

Auch Subotic ist sich der Stärken des Gegners bewusst, gleichzeitig lobte er aber die Leistungen seines Teams: „Ich hatte mächtig Respekt vor dem ersten Spiel und die haben bewiesen, dass sie eine junge Mannschaft haben, die sich auch unter Druck nicht einschüchtern lässt, sondern versucht, Fußball zu spielen. Das war beeindruckend – aber wir haben auch gezeigt, dass wir mehr Respekt verdient haben, als wir vorher bekommen haben.“

Offensivmann Mario Götze schloss sich der Meinung seines Teamkollegen an: „Die haben schon im Hinspiel gezeigt, wie stark sie sind. Unser Sieg war ein bisschen glücklich.“

Zorc: „Das wird kein Selbstläufer“

Die Führungsetage des deutschen Meisters äußerte sich zurückhaltend über einen möglichen Aufstieg. „Das wird kein Selbstläufer. Unsere Ausgangsposition ist solide, aber noch fehlt eben der eine Punkt“, warnte Sportdirektor Michael Zorc.

Auch laut Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sollte man „tunlichst noch nicht vom Achtelfinale sprechen.“

De Boer: „Spielen voll auf Sieg“

Ajax-Trainer Frank de Boer bescheinigte dem BVB eine gute Ausgangslage für einen Aufstieg in die nächste Runde: „Die Dortmunder sind einer der Favoriten, das Halbfinale zu erreichen.“ Für das Spiel am Mittwoch verlässt der Coach sich auf den Heimvorteil und die Offensive seiner Mannschaft. „In der Amsterdam Arena sind wir schwer zu schlagen. Wir spielen voll auf Sieg“, kündigte de Boer an.

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